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Ganz besondere Kinder!
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Cateye
Gast





BeitragVerfasst am: 17.10.2008, 23:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ich hab zwar schon von den Indigo kindern gehört, aber hab da echt keine Ahnung von.

Mein Sohn ist sehr hyperaktiv, kann aber auch genauso gut still sitzen und sich selbst beschäftigen wenn ihn etwas interessiert. Diagnose ADHS eben. Natürlich wurde mir von einer Therapeutin zu Medis geraten, was ich genauso natürlich ablehne da ich der Meinung bin das wir es auch ohne gut im Griff haben.

Mein sohn ist 6 Jahre alt. Er kann vieles was andere Kinder in dem alter noch nicht können/machen. Er ist sehr intelligent und hat viel Fantasie. Ich bewundere ihn sehe aber auch das er viele schwierigkeiten mit anderen hat. Das soziale bleibt bei ihm durch seine "besonderheit" irgendiwe auf der Strecke.
Aber ich würde nie irgendetwas tun das ihn denken lassen könnte er wäre besser als andere. Im gegenteil. Durch seine "begabungen" achte ich darauf das er fairer und vorsichtiger anderen gegenüber ist. Ich versuche ihm toleranz und vertsändnis bei zu bringen. Was leider in der heutigen Zeit und mit einem geschiedenen Papa der ihn verwöhnt echt nicht einfach ist ^^

Aber ist er deswegen gleich ein indigo kind? Und selbst wenn. Mein zwerg ist für mich etwas besonderes, für mich, aber er muss lernen das es auch andere menschen auf der Welt gibt und jeder einzelne es wert ist beachtet und geachtet zu werden.

Das ist meine Ansicht.
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Amitabha
Gast





BeitragVerfasst am: 18.10.2008, 17:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ein ganz besonderes Kind, sie ist zu 80 Prozent behindert und kein Arzt hat jeh eine richtige Diagnose gestellt.
Sie redet mit jemanden den wir gar nicht sehen. Sie sitzt in ihrem Zimmer alleine und unterhält sich mit jemanden unsichtbaren.
Leider kann sie uns dies niemals richtig mitteilen, sie kann ganz schwer sprechen.

Namaste

Amitabha
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Herzkammerkuss
Gast





BeitragVerfasst am: 18.10.2008, 18:47    Titel: Antworten mit Zitat

Och, im Laufe meines Lebens sind schon ein paar Leute auf mich zugekommen und sagten mir, ich sei ein Indigokind. Und ich habe jedes Mal geantwortet: Na und? Das ist das Selbe, wie wenn mir jemand sagt, dass ich rote Haare habe. Ja und? Rote Haare muss man genauso waschen.
Ich hab weder ADHS, noch lehne ich grundsätzlich Autoriäten ab, noch bin ich arrogant.

Das klingt mir alles eher nach einer Rechtfertigung dafür, wenn man als Eltern bei der Erziehung versagt hat (womit ich nicht sagen will, dass Eltern, deren Kinder ADHS haben, was falsch gemacht haben... Blödsinn). Und ADHS wird heutzutage auch manchmal ein bißchen zu schnell diagnostiziert, obwohl das Kind vielleicht nur einen normalen Bewegungsdrang (Kinder eben!) hat, und ihn nur nicht rauslassen kann. Ich weiß nur, als die Kinder noch auf die Spielplätze gingen und der Fernseher einfach nicht in die Tüte kam, gab es wesentlich weniger ADHS. Das ist erst in der letzten Zeit so richtig hochgekocht. Viele, viele Kinder, denen der Stempel ADHS aufgedrückt wird (nicht alle), bräuchten stattdessen besser ne Beschäftigung und sind schlichtweg unterfordert.

Jedenfalls kann ich zum Thema Indigokind nur eines sagen... ich bin von Herzen froh, dass meine Mutter an so ein Zeug nicht geglaubt hat und danach handelte, als sie mich bekam. So bin ich ein lebensfähiger, vernünftiger Mensch geworden und kein verzogenes Balg- was manchmal nur ein anderes Wort ist, für "Indigokind".
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Cateye
Gast





BeitragVerfasst am: 18.10.2008, 20:37    Titel: Antworten mit Zitat

@ Sheherazade


Ich habe eine schwere Ehe hinter mir in die mein Zwerg geboren wurde. Sogar in der Schwangerschaft hatte ich ständig Psychostreß und Krawall Zuhause. Das der Kleine so unruhig ist und seelisch leicht überfordert führe ich schon darauf zurück wie mein Ex Mann mit mir in den 9 Monaten und auch danach umging. Aber Fernsehen ist bei uns schon lange nicht mehr. Vor 2 Jahren bin ich mit dem kleinen nach Aachen gezogen um anständige Verhältnisse zu schaffen und die Ex Ehe zu verdauen, seit dem haben wir kein Fernsehen mehr. Die Symptome aber bleiben. Unruhe, Aggressivität usw. daher kann man dass auch nicht immer aufs Fernsehen schieben auch wenn es sich ohne wesentlich verbessert hat. Wichtig für uns beide waren die klaren Regeln an die er sich halten muss. Sobald etwas abweicht oder der Tag zuviel Eindrücke bietet steht er neben sich.
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Samira
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 01:08    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde das Thema sehr interessant. Klar will jeder Elternteil das sein Kind etwas besonderes ist und wenn Eltern diese Begriffe hören suchen glauben sie oft in dem Kind etwas von diesem "neuen Kindern" zu sehen.

Meine Mutter hatte damals als ich noch klein war ziemlich viele seltsame Dinge erlebt. Ich hatte Erinnerungen an vergangene Leben, zumindest habe ich Orte wiedererkannt oder Dinge die mal irgendwo existierten die ich garnicht wissen konnte. Einmal suchte ich an einer Straße "Meine Bank" weil ich mich hinsetzen und ausruhen wollte.Meine Mutter versicherte mir das da keine Bank ist aber ich wollte es nicht wahrhaben und habe sie weiterhin gesucht. Als sie dann einer etwas älteren Bekannten davon berichtete meinte diese das dort tatsächlich eine Bank stand, dies war aber 1930, die alten Menschen haben sich dort oft zum ausruhen hingesetzt. Ein anderes mal konnte ich in einer Großstadt mit 4 Jährchen meine Mutter per Abkürzung zu der gesuchten Hauptstraße führen. Ich sagte ihr das ich schonmal dort war.
Ein anderes mal winkte ich jemanden zu. Als meine Mutter fragte wem ich da zuwinkte meinte ich das ich einer alten Dame die immer am Fenster steht zugewunken habe. Aber meine Mutter sah sie nicht. Und immer wenn wir an der gleichen Stelle waren winkte ich der Frau zu.
Was damals auch viele Bekannte und verwandte an mir festgestellt haben war das, egal wie schmutzig ich mich beim spielen gemacht habe, immer sauber aussah, auch gegenüber anderen Kindern denen man schnell anmerkte das sie zuviel im Sand spielten.Egal in welche Klamotten man mich auch steckte sah ich immer sauber aus.
Ich habe als Baby sehr viel geschlafen, wollte auch nie so recht geweckt werden...ich hatte sozusagen mein eigenes Zeitgefühl...selbst zum Füttern musste mich meine Mutter wecken und die Nachbarn fragten sich wo ich denn sei weil man mich nicht hören würde. Meine Tante die schon damals sehr sprituell veranlagt war meinte das ich den Menschen direkt in die Seele blicken könnte. Auch von anderen Menschen bekamen meine Elern dies oft zu hören.Als meine Mutter mal im Krankenhaus lag und der Arzt mein Bild sah meinte er das man mir garnicht in die Augen schauen könnte und mir später mal kein Mann etwas vormachen könnte.
Ich war schon immer ein ruhiges und sehr sensibles Mädchen. Lesen und schreiben konnte ich gut. Lernte dies recht schnell. Nur mir rechnen hatte ich schon immer meine Probleme. Ich war damals sehr schüchtern und war eher das Mädchen im Hintergrund das alles und jeden beobachtet. Ich hatte oft Probleme Freunde zu finden und war oft alleine und fühlte mich einsam.Die Menschen mit denen ich mich gut verstand waren auch ruhig und schüchtern. Mit lauten und lebhaften Kindern konnte ich nichts anfangen und Geschrei und Streit war immer schon ein Greuel für mich. Schon damals fühlte ich mich irgendwie anders und unverstanden und fragte mich warum. Warum drehten sich manche Kinder weg wenn ich mich mit ihnen unterhalten wollte. Warum schauten mich manche erst garnicht richtig an? In der 6ten und 7ten Klasse war es besonders schlimm. Ich war sehr entrüstet über das freche Verhalten vieler Mitschüler...alle verstanden sich gut aber ich fühlte mich fehl am Platz. Ich spürte oft ob Schüler interesse an mir fanden oder nicht, egal wie sehr sie auch nur taten...und das hat mich sehr verletzt. Ich habe mir immer eine Klasse gewünscht in der Frieden herrscht. Allgemein bin ich ein sehr harmonie- und Liebesbedürftiger Mensch.
Das Einsamkeitsgefühl hat sich heute gelegt und kommt selten noch ab und zu hervor...nur regt es mich auf wie viele Leute heute miteinander umgehen. Ich erkenne sehr deutlich das Mitgefühl in der heutigen Welt benötigt wird. Es gibt momente in dene ich mich in meinem Zimmer zurückziehe und alleine für mich sein will weil mir dann garnicht nach reden zumute ist. Dann denke ich über vieles nach, schreibe Gedichte und philosophiere. Ich habe mit 17 Jahren einen suicidgefährdeten Menschen begleitet den ich gerademal 2 Monate kannte...ich habe ihn im Arm genommen und sehr oft getröstet. Oder ihm etwas gekocht und es ihm mitgebracht...leider konnte ich ihm nicht von seinem entgültigen entschluss für immer Abschied zu nehmen fernhalten...das gelang auch seinen Eltern nicht Traurig .
Es gibt noch so viele Dinge die mich beschäftigen und auch magische Erlebnisse die mich zu Tränen rührten aber das würde den Rahmen dieses Forums sprengen.
Warum ich dieses ganze nun geschrieben habe? Weil ich davon ausgehe ein Kristallkind zu sein...das wäre für mich die einzig sinnvolle erklärung für das was ich fühle und warum ich so bin wie ich bin. Ich habe mich all die Jahre gefragt was nicht mit mir stimmt und wollte eine Antwort.
Meine Mutter hatte schon damals etwas über Kristallkinder gelesen als ich kleiner war. Nun habe ich davon erfahren und konnte mich darin wiedererkennen. Und auch wenn es nicht so sein solllte weis ich das ich was besonderes bin. Denn das ist jeder Mensch.

Samira
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Cateye
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 11:02    Titel: Antworten mit Zitat

@Samira


Es ist nur natürlich das man sich einen Begriff sucht um zu erklären Wer man ist. Schön das du einen für dich gefunden hast Smilie


Zitat:
Ich habe mit 17 Jahren einen suicidgefährdeten Menschen begleitet den ich gerademal 2 Monate kannte...ich habe ihn im Arm genommen und sehr oft getröstet. Oder ihm etwas gekocht und es ihm mitgebracht...leider konnte ich ihm nicht von seinem entgültigen entschluss für immer Abschied zu nehmen fernhalten...das gelang auch seinen Eltern nicht Traurig .


Leider habe auch ich viele getroffen, denen ich nicht helfen und sie nicht abbringen konnte. Aber ich denke es war dann einfach für diejenigen so bestimmt. Zumindest haben Sie es frei gewählt dass sie gehen möchten. Vielmehr können auch wir leider nicht tun. Traurig
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 11:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ob es Kristallkinder oder Indigokinder gibt, das kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen, aber ADHS Kinder sind definitiv keine.
ADHS ist eine "Krankheit", bei der gewisse Schaltstellen im Gehirn lahmgelegt sind. Genau die Schaltstellen, die einen Menschen davor bewahren, an permanenter Reizüberflutung zu leiden. Das Gehirn kann wichtige von unwichtigen Informationen nicht mehr unterscheiden und deshalb "flippen" diese Kinder oft aus. Für andere ist das Verhalten dieser Kinder nicht nachvollziehbar.
Bei jeder anderen Krankheit werden Menikamente dankbar angenommen, warum sträuben sich hier so viele Menschen?
Die Eltern lernen damit umzugehen, aber in der Gruppe (vor allem im Kindergarten und in der Schule) ist dieses Kind ständig überfordert, obwohl diese Kinder fast immer einen sehr hohen IQ haben. Mit Ritalin und co hilft man den Kindern, sich nicht immer selber im Weg zu stehen. Sie werden ja nicht heruntergedämpft, sondern ihnen wird geholfen, sich auch in einer Gruppe auf das Wesentliche zu konzentrieren.
Warum sollte man es diesen Kindern unnötig schwer machen? Zu schnell bekommen sie einen negativen Stempel aufgedrückt...

Ich habe sowohl privat als auch beruflich mit diesen Kindern zu tun und weiß, dass natürlich diese Medikamente nicht alleine das NonplusUltra sind. Viel Bewegung, wenig Farb- und Konservierungsstoffe und Zucker und Ruhepausen sind genauso wichtig.
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Cateye
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Elisha,



Das ADHS eine fehlfunktion ist und medizienisch mit Medis behandelt werden "kann" ist mir bewusst. Wir sind auch bei einer Therapeutin die mir das alles bis ins Detail erklärt hat.


Für mich kommt es aber dennoch nicht in Frage. Du weist auch sicher welche Wirkung die Medis wie Ritalin auf das Kind haben. Es sind ja nicht nur die guten Eigenschaften die man bei dem medikament beachten sollte.

Ich selbst kenne genügend Erwachsene, darunter gute Freunde, die Ritalin und dergleichen bekommen haben oder auch immer noch nehmen. Ihre Erfahrungsberichte damit hören sich eher wie die eines Drogensüchtigen an als wie die eines Patienten dem geholfen wurde. Jeder hat mir bisher davon abgeraten der es selbst genommen hat.

Ich bin sehr überzeugt davon, solange mein Sohn auch ohne damit klar kommt und keine Nachteile hat, werde ich ihm diese Hammer Medis nicht an tun.

Und auch wenn es im Gehirn eine Fehlfunktion ist. Auch andere Krankheiten haben nachweislich ganz oft psychich bedingte Vorgeschichten.


Oder mit den Worten einer guten sehr spirituellen Freundin: Eine kranke Seele macht auch den Körper krank.

Also wieso soll man immer alles erst auf medikamentöser Basis klären?

hm... da fällt mir ein, so in etwa die Thematik hat der Film "Der Exorzissmus der Emilie Rose" auch aufgegriffen.
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 13:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cateye,

wieso Erwachsene Ritalin nehmen, ist mir schleierhaft! Als Erwachsener hat man eigentlich gelernt damit umzugehen.
Mein Sohn hat auch ADHS und jedesmal, wenn er auf seine Schwester traf, herrschte Krieg. In der Schule sprach mich die Lehrerin auf seine Unruhe an und empfahl mir, ihn testen zu lassen.
Mit 14 Jahren ließen wir das Ritalin ausschleichen und heute (er ist 18 Jahre alt) kann er sich selber "herunterfahren".
Er steht diesem Medikament sehr positiv gegenüber...obwohl er ja auch die Nebenwirkungen kennt. Die sind aber, im Gegensatz zu der Krankheit, gut in den Griff zu bekommen.
Entziehungserscheinungen, wie bei "Drogen" üblich, gab es nie. Vielleicht war er auch einfach gut eingestellt...
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Cateye
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
wieso Erwachsene Ritalin nehmen, ist mir schleierhaft


Weil er (23 J.) das verschrieben bekommen hat.

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Für mich steht fest, die meisten Ärzte gehen mit den Medikamenten zu sorglos um und stellen die Patienten eben nicht gut ein.
Und das stört mich am meisten. Dazu kommt das die Diagnose ADHS sehr schnell gestellt wird. Ich lese sehr viel darüber, hole mir soviele Infos wie nur möglich und verschlinge geradezu jeden Erfahrungsbericht von Betroffenen und Beteiligten der mir unter kommt.

Natürlich warenh darunter auch zufriedene Patienten, aber das ist ein sehr geringer Anteil.
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Zitat:
Mein Sohn hat auch ADHS und jedesmal, wenn er auf seine Schwester traf, herrschte Krieg. In der Schule sprach mich die Lehrerin auf seine Unruhe an und empfahl mir, ihn testen zu lassen.


Ist das nicht bei fast allen Geschwistern so?
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Zitat:

heute (er ist 18 Jahre alt) kann er sich selber "herunterfahren


Ich finde genau das sollten Kinder von Anfang an lernen. Die Krankheit zu bewältigen, nicht ruhig zu stellen. Die Fehlfunktion bleibt doch auch weiter bestehen? Wenn er jetzt damit umgehen kann, wieso sollte es keine Möglichkeiten geben Kindern schon viel früher den Umgang damit beizubringen? ohne die heftigen Medis?
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Viele haben mir abgeraten, selbst die Lehrerin und die Betreuerinnen von der Ganztagsschule meinten besser ohne. Und die Damen haben den Kleinen den ganzen Tag um sich. Ich selbst weis wie anstrengend er ist. Manchmal denke ich selbst darüber nach ob es nicht doch sinnvoll ist ihm Ritalin zu geben. Aber dann damit würde ich es mir doch nur leicht machen. Ein ADHS Kind ist sehr anstrengend und Nervenaufreibend, aber ich habe nicht die Absicht ihn ruhig zu stellen damit ich weiniger Aufwand habe. Er ist ein sehr guter Schüler und wie gesagt solange er keinen Nachteil hat möchte ich ihm Ritalin und Co. ersparen.
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 25.10.2008, 14:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Cateye,

anfangs haben die Kinder in der Schule keine Probleme. Sie schaffen es, etwas anderes zu machen, andere abzulenken und trotzdem bekommen sie alles mit. Aber irgendwann (unbemerkt) bekommen sie nicht mehr alles mit. Dann wird es sehr schwer für sie.

Außerdem stehen ADHS Kinder mit der Zeit immer am Rand der Gemeinschaft. Die anderen können ja mit ihrem Verhalten nicht zurecht kommen. Sie sind einfach...Störenfriede. Und dann müssen sie aus dieser Schublade wieder heraus...

Es ist erwiesen, dass sie erst mit der Pubertät lernen können damit umzugehen, denn dann erst können sie ihre eigenen Bedürfnisse, zugunsten anderer, zurückstellen.
Sehr viele Mütter dieser Kinder machen sich Gedanken und versuchen so einiges. Wenn das funktionieren würde, gäbe es diese Auffälligkeiten, so gravierend, nicht.

Ich finde auch nicht, dass man das Medikament leicht bekommt. Es waren sehr viele Gespräche, Tests usw. nötig, um das 1. Rezept zu bekommen. Außerdem mussten wir monatlich zur Kontrolle und halbjährlich zur Blutabnahme. Wer macht das mit, wenn das Medikament nicht wirklich hilft, oder es auch anders zu lösen wäre.

Bei meinem Sohn fiel das auch erst mit 9 Jahren auf, da ging er bereits in die 3. Klasse. Vorher war er für alle einfach nur "wibbelig".

Ich gebe Dir recht, was den Geschwisterstreit anbelangt, dass es normal ist, wenn sich Geschwister zanken. Aber hier war schon etwas anderes, sie vertrugen sich eigentlich nie.
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 30.10.2008, 18:55    Titel: Antworten mit Zitat

Sey gegrüßt,
meine Große (5 Jahre) ist seit August in der Schule. Hier in Hessen, vor allem in der Stadt(teil) wo wir wohnen, kommen die Kinder schon mit 5 in die Schule. Die 1. Klasse gibt es in der Form nicht mehr. Der Lernstoff wird auf zwei Jahre verteilt und schimpft sich jetzt Einschulungsstufe o.s.ä. Also sie geht jetzt in die E1a.
Sie war schon immer sehr zappelig, mag sich nicht immer lange mit einer Sache beschäftigen, was bei den Hausaufgaben echt übelst schwer ist, ist ungeduldig, aggressiv und und und.Sie stört auch oft den Unterricht und will lieber ihre Sachen machen.
Meine Frage, ab wann kann man feststellen, ob ein Kind ADHS hat? Und wie wird das festgestellt?
Vielleicht kannmir ja jemand helfen.
Grüßle
Eure Despina
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 30.10.2008, 19:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Despina,

ich kann Dir nur den Rat geben, such Dir einen Arzt, der damit richtig Erfahrung hat. Nur dann, kann er eine vernünftige Diagnose stellen.

Bei meinem Sohn mussten alle möglichen Leute, u.a. auch die Lehrerin, einen seitenlangen Fragebogen ausfüllen und einen detaillierten Bericht schreiben. Nach zahlreichen Tests und Gesprächen (mit und ohne Eltern), gab es dann den Kaffeetest - 2 Wochen lang. Das Ergebnis war für mich einfach nur verblüffend. Und dann ging es mit dem Medikament los...das Einstellen dauert Wochen, weil die Kinder mit der geringstmöglichen Dosis, das großtmögliche Resultat haben sollen.

Wenn Ihr mal Zeit habt und keine Hausaufgaben o. ä. anstehen, dann gib Deiner Tochter mal Brausebonbons. Am besten die rosafarbenen...
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Norwiga Kunna
Gast





BeitragVerfasst am: 01.11.2008, 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Elisha hat Folgendes geschrieben:


Wenn Ihr mal Zeit habt und keine Hausaufgaben o. ä. anstehen, dann gib Deiner Tochter mal Brausebonbons. Am besten die rosafarbenen...


:?: Wieso? Was bewirgt das denn?
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Elisha
Gast





BeitragVerfasst am: 01.11.2008, 13:08    Titel: Antworten mit Zitat

Bei "normalen" Kindern bewirkt das gar nichts, aber alle ADHS Kinder, die ich kenne, "flippen" dann erst so richtig aus. Ich denke, es liegt an der Kombination Zucker,Farb- und Konservierungsstoffe.
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