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Was macht man an einem Todestag?
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2005, 00:48    Titel: Was macht man an einem Todestag? Antworten mit Zitat

Wie geht man als Hexe mit Todestagen um? Christen gehen da in die Kirche...

Ich habe meine diversen Bücher gewälzt, habe im Internet gewühlt, aber bisher keine gute Antwort auf die Frage gefunden: Was macht man an einem Todestag?

Mein Problem ist: Ich suche ja keinen Zauber mit einer Außenwirkung, wie das meißtens der Fall ist; sondern würde gerne ein Ritual machen, einfach um dem Universum ein bisschen näher zu sein, und Trost zu erfahren; vielleicht auch mit einem anderen Menschen zusammen, und ihr etwas von diesem Trost abgeben zu können...

Kann mir da jemand von Euch weiterhelfen?
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Saphiro
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2005, 01:03    Titel: Antworten mit Zitat

Tja da hast du dir Antwort doch selbst gegeben.

Viele Hexen errichten einen Ahnenschrein, vollziehen eine keine Zeremoie mit Meditation, Trance oder Astralbesuch in der Anderswelt, gedeken an den Toten, trinken evtl. auf seine Weiterentwicklung und Wiedergeburt.

Halt so wie man es für angemessen hält

Saphiro
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2005, 11:07    Titel: Antworten mit Zitat

Das klingt nicht schlecht... nur dass ich soetwas noch nie gemacht habe. Wie geht das? Hast Du einen Text für mich, den ich mir anpassen kann? Irgendetwas, das etwas greifbarer ist?
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2005, 11:13    Titel: Antworten mit Zitat

Am besten wählst Du Deine Worte dafür selber.
Vielleicht trinkst Du etwas zu Ehren Deines Toten und führst dabei ein gespräch, ganz als wäre er bei Dir. Mit Sicherjeit ist er das nämlich auch.
Achte auf Deine Wahrnehmung. Was spürst Du dabei? Kannst Du etwas fühlen? Hören?
Es ist auch nicht schlimm, wenn nichts passiert, denn die Nähe ist ja trotzdem da. Das gibt auch Trost - schon dieses einfache Gespräch kann da helfen.
Und wenn Du Dich rantraust, kannst Du es ja auch einmal mit der Spiegelmagie versuchen, idealerweise am 12.11. , da haben wir Samhain. Smilie
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BODVOS
Gast





BeitragVerfasst am: 05.11.2005, 16:12    Titel: Antworten mit Zitat

Versuch die Trauer von dir zu streifen und freue dich, das der Tote den Schritt in die nächste Welt gemacht hat. Gedenke seiner Taten und seines Lebens und erzähle von ihm, so das er unsterblich wird. So lebt er immer in eurer Mitte weiter.

So hat Kunta Kinte auch Unsterblichkeit erlangt. Jedenfalls für eine lange Zeit.
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Morgwen
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2005, 01:05    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Paramäleon,
ich möchte hier eines anmerken, es ist wohl völlig falsch einen Ahnenschrein aufzubauen, nur weil Hexen das so machen. Ich denke das beste ist wenn du dir selber ein Ritual einfallen lässt oder einfach nur trauerst, weil ich halte von irgendwelchen leeren nicht aus dem Inneren kommenden Bräuchen überhaupt nichts noch viel weniger wenn man sie nach irgendeinem gängigen Vorbild macht.
Trauer ist etwas individuelles und mit ihr umzugehen auch.

Liebe Grüße Morgwen
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Saphiro
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2005, 01:20    Titel: Antworten mit Zitat

Toll dass du mich hier so unterwanderst, Morgwen.

Saphiro
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2005, 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ich mag Ahnenschreine, sie sind eine wundervolle Art mit den Verstorbenen in Kontakt zu bleiben - wenn man es denn möchte. Und das ist hier wohl allen klar, liebe Morgwen, dass kein gut gemeinter Vorschlag irgend jemanden hier unter Druck setzen soll, diesem jetzt nachzueifern. Dann bräuchte ja auch niemand um Rat fragen, nicht wahr?
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Wolfskatze
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2005, 12:44    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe auch einen AhnInnenschrein errichtet, weil ich halt den Tod des Kindes einer guten Freundin irgendwie verarbeiten musste, das war damals doch ein kleiner Schock für mich. So ein süßes, kleines Wesen war auf einmal nicht mehr da. Aua.

Aber Morgwen hat recht, wenn du keinen AhnInnenschrein erichten möchtest, lasse es, wenn du es machen möchtest, tue es. Jeder Mensch geht mit der Trauer auf eine Art um, die völlig individuell ist. Die einen ziehen sich zurück die anderen klagen laut und leben halt ihre Trauer auf ihre Art und Weise aus.

Finde für dich heraus wie du deiner Trauer ausdruck verleihen möchtest und sage aber auch für dich, die Vergangenheit ist halt die Vergangenheit die die Gegenwart formte, aber sie sollte diese nicht bestimmen, sprich, lasse dich von der Trauer nicht übermannen.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 06.11.2005, 17:51    Titel: Antworten mit Zitat

Morgwen hat Folgendes geschrieben:
ich möchte hier eines anmerken, es ist wohl völlig falsch einen Ahnenschrein aufzubauen, nur weil Hexen das so machen

Keine Sorge, ich mache nur, was ich als richtig empfinde.

Mein Problem war, dass ich die Kirche bewusst ablehne, und mir selbst noch keine gute Alternative eingefallen war. Man kann Symbolsysteme nicht aus seinem Leben streichen, sondern nur ersetzen. Es freut mich, jetzt ein paar Anregungen bekommen zu haben. Das mit dem Ahnenschrein klingt interessant. Ich weiß zwar nicht genau, was Andere darunter verstehen, aber ich habe ein Bild im Kopf, was ich darunter verstehen will, und zum Glück reicht das ja schon aus. Und das mit der Spiegelmagie werde ich mir auch mal ansehen, um danach entscheiden zu können, ob das etwas für mich ist, oder nicht.
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Nachtrabe
Gast





BeitragVerfasst am: 12.10.2006, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat


Dieser Beitrag kommt aus den Ritualen und Zaubern.
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Isis-Sothis
Gast





BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Obwohl die Frage schon ein bisschen her ist, passt sie aber sehr gut zu Samhain: Meine Relgion, also Wicca, beinhaltet den Glauben an die Reinkarnation. Das heißt, ich weiß, dass die Menschen, von denen ich mich in diesem Leben verabschieden muss (so schmerzhaft das auch ist), "hinüber" gehen und dort gut aufgehoben sind. Und ich weiß das nicht nur, weil mir das mein Glauben so "vorschreibt".

Das heißt, ich persönlich begehe diese Todestage nicht irgendwie, also dass ich zum Beispiel auf den Friedhof gehen würde. Denn dort liegt doch nur die sterbliche Hülle des geliebten Menschen. Ich erinnere mich auch nicht speziell an sie, nur weil es der Todestag ist. In meinen Gedanken ist der Mensch immer da.

Der Tod ist für mich ein Mittelding zwischen Trauer und Freude: Einerseits bin ich traurig, weil der Mensch für mich verloren ist - ich hab ja keinen Kontakt mehr zu ihm, kann nicht mehr mit ihm reden. Andererseits freue ich mich für ihn, weil es ihm jetzt gut geht, er vielleicht keine Schmerzen mehr hat und die Möglichkeit hat, weiter zu gehen. Und vielleicht treff ich diesen Menschen ja wieder Winken
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Quercus
Gast





BeitragVerfasst am: 15.10.2006, 16:19    Titel: Antworten mit Zitat

So individuell wie wir Menschen sind (Trauernde und bereits verstorbene), so universell ist auch das Zeremoniell, mit der wir der Toten gedenken, finde ich.

Wichtig finde ich einen eigenen Zugang dazu zu bekommen. Mich würde zu einem Totentag Niemand in eine Kirche bekommen, es sei denn, ich nehme an einer Beerdigungszeremonie teil, der ich dann gezwungenermaßen beiwohnen muss. Auf Bali habe ich mal einer Verbrennung beigewohnt, die dort vollkommen öffentlich war. Ich war über die fröhliche Einstellung der Leute sehr angetan.

Ich mache das bei mir liebgewonnen und bereits verstorbenen Personen oft so, dass ich mich in die Natur verziehe, meist ist das der einsame Ort im Wald, an dem ich meinen Hexenzirkel aus Steinen errichtet habe und zu dem Niemand kommt, da er so abgeschieden ist. Dann meditiere ich und versuche gute Wünsche zu übermitteln. Als Meditationshilfe dient mir dann schon mal ein Foto der verstorbenen Person.

Welche Methode für Dich gut ist, solltest Du auch selbst herausfinden.
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Tuquar
Gast





BeitragVerfasst am: 21.10.2006, 15:06    Titel: Antworten mit Zitat

An Todestagen,versuche ich Dinge zu tun , bei denen der Verstorbene sicher gerne mitgewirkt hätte.Versuche mich an seine Art ,seine Worte und seine taten zu erinnern um ihn oder sie zu ehren.
Für einen Christlich-Religiösen Menschen würde ich auch an dem Tag in die Kirche gehn und für ihn beten,weil es im mentalen Kosmos des Toten reingepasst hätte.Akzeptanz,Respekt,Freude und Schmerz begleiten mich an solchen Tagen.
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Smiling Bandit
Gast





BeitragVerfasst am: 21.10.2006, 20:13    Titel: Antworten mit Zitat

Für mich wäre nicht der Tod wichtig, sondern das Leben des verstorbenen.
Es nützt nichts sich nur zu grämen, nach dem Motte"oh gott jetzt ist er
Tod".
Der Tod ist entgültig, schluss, aus, Ende, vorbei, daher erinnere ich mich
lieber an die Schönen Momente die ich mit dem/der verstorbenen hatte
und wenn ich dazu was zu sagen hätte, dann würde ich es auch so
formolieren.

*Winkz*Andi Smilie
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