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Neurodermitis, Nesselsucht
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Vivienne
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 19:26    Titel: Neurodermitis, Nesselsucht Antworten mit Zitat

Habe mal eine Frage...

Ich habe Neurodermitis. Und ich muss mich dauernd mit einer Kortisonsalbe eincremen... Nur ich möchte diese Salben nicht mehr benutzen, denn sie sind

1. chemisch
2. helfen sie nicht wirklich
3. sie sind verdammt teuer auf dauer...

Und deshalb wollte ich gerne mal nachfragen, ob jemand ein Rezept hat, wie ich meine Salben selbst herstellen kann - und zwar auf natürlicher Basis... Es muss in der Richtung doch was geben...

Ich würde mich echt freuen, wenn mir da jemand helfen könnte...

glg, Dianara
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Lunchen
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 20:22    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann mal meine freundin fragen, die hat auch neurodermitis, die hat ne richtig gute creme die auch nicht zu teuer ist.
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Sternchen
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 22:00    Titel: Antworten mit Zitat

Bist du "nur" in schulmedizinischer oder in ganzheitlicher Behandlung??
Ich leide zum Glück nicht selbst unter dieser Krankheit aber eine Bekannte von mir hat es super in den Griff bekommen. Sie wird homöopathisch behandelt und hat ausserdem ihre Ernährung komplett umgestellt.
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Vivienne
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Sternchen hat Folgendes geschrieben:
Bist du "nur" in schulmedizinischer oder in ganzheitlicher Behandlung??


Was bedeutet das denn genau?
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Llugil
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 22:49    Titel: Antworten mit Zitat

Hiho,
unter Schulmedizin versteht man die westliche Methode, also das was unsere normalen Ärzte machen: du hast Magenschmerzen, also wird nur der Magen behandelt. Im Gegensatz dazu meint die östliche medizin, also hauptsächlich die traditoinelle chienesiche Medizin dazu: wen jemand Magenschmerzen hat, ist im Körper etwas durcheinander und man muss zuerst herausfinden was denn da genau nicht stimmt und dann dieses heilen, dadurch wird auch der Magen geheilt
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Dark Shadowwing Daodejing
Gast





BeitragVerfasst am: 06.10.2005, 23:18    Titel: Antworten mit Zitat

Erst einmal kann man versuchen ob sich eine Verbesserung einstellt, wenn man Echinacea-Tropfen nimmt. Dann kann es mit einer Allergie zusammenhängen. Von Desensibilisierung halte ich aber nichts. Es sei denn man führt diese selbst durch. Dann müsste man aber auch wissen woher die Allergie rührt. Dann sollte man Stress vermeiden. Allerdings kann auch diese Krankheit vom Darm herrühren, dann sind die Ursachen dort zu suchen. Gegen doe Beschwerden helfen auch schon Mittel die der Haut Fett und Feuchtigkeit geben. Außerdem kann der eigene Urin bzw. Harnstoff verwendet werden, man sollte aber auf Wechselwirkung mit anderen Mitteln achten. Außer Cortison gibt es auch noch synthetisch Gerbstoffe.
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 07.10.2005, 08:00    Titel: Antworten mit Zitat

Schwarzkümmelöl aus dem Reformhaus soll auch gegen Neurodermitis helfen. Vielleicht kannst Du da mal fragen.
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WID
Gast





BeitragVerfasst am: 08.10.2005, 02:18    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu an alle Geplagten,

Das Problem bei trockener Haut oder extrem trockener haut ist, dass diese auch zusätzlich falsch gepflegt wird... (z.B. zu heiß baden... falsches Duschbad...)
Hier muss großer Wert auf Feuchtigkeitsspender und Feuchtigkeitshalter gelegt werden.

a) Nachtkerzenöl

Zitat:

Das Öl der Nachtkerze enthält neben der besonders wichtigen ungesättigten Fettsäure Linolsäure auch zu 9% die sehr seltene, essentielle* Gamma-Linolensäure. Diese reguliert den Wasserhaushalt der Haut und ist an der Prostaglandin-Synthese** beteiligt.Inzwischen gibt es zahlreiche Studien über die Wirkung des Nachtkerzenöls bei Neurodermitis. Bis zu 70% der Patienten sprachen auf die Behandlung an: die Hautstruktur besserte sich, der Juckreiz ging zurück und es wurden weniger neue Schübe verzeichnet. Dabei sind die Erfolgsaussichten um so größer, je jünger die Patienten sind. Deshalb profitieren besonders Kinder von dieser Therapie. Tipp: Gegen Neurodermitis muss Nachtkerzenöl in hohen Dosen und über einen langen Zeitraum eingenommen werden.
*essentiell: für den Organismus lebenswichtig, muss von außen zugeführt werden
**Prostaglandin: körpereigene, hormonähnliche Substanz

Quelle: http://petri-apotheke-olching.de/themen/unseretipps.htm


b) Harnstoff ; bitte nur Cremes aus der Apotheke... empfehlen kann ich von Spirig "Excipial U Lipolotio enthält 40 mg Harnstoff sowie Hilfsstoffe" hat mir sehr gut geholfen

c) Schwedenkräuter (helfen super) in der Apotheke nachfragen... und mit Alkohol ansetzen...

d) Borretsch-Öl
Chronische Ekzeme, vor allem bei Kindern, werden häufig gelindert, wenn man eine Kur mit Borretsch-Öl anwendet. Geben Sie dazu ihrem Kind einmal täglich einen Teelöffel Borretsch-Öl. Dabei muss das Öl nicht pur gegeben werden, es kann auch unter die Nahrung gemischt werden. Hilft auch bei Erwachsenen Sehr glücklich

viel Erfolg bei der Behandlung Winken

WID
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Asisah_amar
Gast





BeitragVerfasst am: 08.10.2005, 19:35    Titel: Scheiss Neuro Antworten mit Zitat

Kann ich nachvollziehen,hab das Thema auch durch.Mir haben folgende Medikamente (homöopathisch) geholfen:
Sepia D 12 Tropfen, 3mal tägl. 10 Tropfen
Kalium Jodatum D 6 Tabletten, 3 mal tägl. 1 Tabl.
Beide Produkte von der Firma DHU, gibts in jeder Apotheke.
War nach 4 Wochen beschwerdefrei und habs seitdem auch nicht wiederbekommen (1 1/2 Jahre)

Ich wünsche Dir gute Besserung (egal womit)
Liebe Grüsse

Asisah_Amar
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widogard
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 00:11    Titel: Antworten mit Zitat

ORIGINAL MIA

mia hat Folgendes geschrieben:
Hallo ihr,

ich habe mal eine Frage.
Habt ihr auch ein gutes Rezept für Neurodermitis und Nesselsucht?
An Neurodermitis leide ich seit meiner Geburt, aber die Nesselsucht habe ich vor knapp 2 Jahren bekommen, sie ist also chronisch.
Kein Arzt kann helfen, alle schieben es auf die Psyche :?: .
Aber ich möchte trotzdem alles mögliche ausprobieren.

Hat jemand einen Tipp für mich?
Ich bin es leid ständig Cortison und Antiallergikum in mich hineinzupumpen.

Licht und Liebe,
Mia
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widogard
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 00:20    Titel: Antworten mit Zitat

Folgendes hab ich anhand der Suchfunktion im Forum gefunden, klingt interessant!
Zitat:
Die naturheilkundliche Behandlung von Schuppenflechte und Neurodermitis wird erst seit kurzem von der Wissenschaft untersucht. Sie stellt jedoch eine sinnvolle Alternative zur chemischen Behandlung dar.

Bei Neurodermitis und zur Linderung ihrer Symptome wird das aus der Nachtkerze und dem Borretsch gewonnene fette Öl innerlich eingesetzt. Darin enthalten sind sehr große Mengen an so genannten Gamma-Linolen-Säuren. Bei Neurodermitis soll ein Mangel an diesen Säuren im menschlichen Organismus bestehen.

Borretsch-Öl
Chronische Ekzeme, vor allem bei Kindern, werden häufig gelindert, wenn man eine Kur mit Borretsch-Öl anwendet. Geben Sie dazu ihrem Kind einmal täglich einen Teelöffel Borretsch-Öl. Dabei muss das Öl nicht pur gegeben werden, es kann auch unter die Nahrung gemischt werden.

Umschlag mit Eichenrinde
Nehmen Sie 10 g geschnittene Eichenrinde und übergießen sie sie mit einem viertel Liter kaltem Wasser. Danach kochen sie das Gemisch auf und lassen es eine viertel Stunde lang ziehen. Danach absieben und abkühlen lassen. Tränken sie damit ein Tuch und legen es auf die betroffenen Stellen. Dieser Umschlag lindert den Juckreiz, vor allem bei Ekzemen und bei Hautentzündungen.
Quelle www.heilkräuter-Lexikon.de


Vielleicht schaust du selbst mal nach ob du noch weiter Infos im Forum findest-> Hier gehts zu Suchfunktion
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widogard
Gast





BeitragVerfasst am: 14.02.2006, 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hab mich mal informiert über Nesselsucht
Zitat:
Bei der Urtikaria hingegen ist der Juckreiz eher wie bei einer Brennnessel. Der Name „Urtikaria“ leitet sich auch von der lateinischen Beschreibung für Brennnessel ab. Im Allgemeinen ist die Erkrankung als Nesselsucht bekannt. Bei den Betroffenen bilden sich innerhalb kurzer Zeit Quaddeln, die für den unangenehmen Juckreiz sorgen, teilweise entstehen am ganzen Körper schmerzhafte Schwellungen. Auslöser sind in erster Linie Infekte der Atemwege oder Unverträglichkeitsreaktionen auf Medikamente. Meist gehen die Quaddeln schnell wieder weg. Trotzdem gibt es auch die chronische Urtikaria, deren Ursache zum Beispiel das Nichtvertragen von Nahrungsmittelzusatzstoffen sein kann. Quelle
Sind denn bei dir Tests wegen Allergien und Nahrungsmitelunverträglichkeiten gemacht worden? Könnte ja sein das du bestimmte Sachen nicht verträgst.

Vielleicht kann man dir ja auch hier weiterhelfen: http://www.neurodermitis.net/index.html
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mia
Gast





BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Boretsch vertrage ich überhaupt nicht.
Ich habe seit 24 Jahren Neurodermitis, deswegen habe ich schon einiges durch Smilie.
Die Urtikaria ist neu und macht mir von daher sehr viel Probleme...habe dadurch auch Asthma bekommen.
Ich lag letztes Jahr in der Hautklinik...wie gesagt da haben sie es auf die Psyche geschoben. Traurig
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Hagrike
Gast





BeitragVerfasst am: 15.02.2006, 23:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe das gleiche Problem und mich auch seit Jahren mit Cortisonsalben durchgequält.
Nun hab ich eine Hausärztin, die auch Naturheilkundlerin ist.

Als erstes haben wir das Cortison abgesetzt. Dafür habe ich von ihr "Ekzevowen Derma" empfohlen bekommen und noch ein paar Ernährungstipps.
Kuhmilchprodukte z. B. produzieren Hystamine, also das, was wir eigentlich vermeiden wollen. Je älter z.B. Käse ist, desto mehr Hystamine werden gebildet. Ich bin völlig auf Sojaprodukte, Ziegen- und Schafskäse umgestiegen und nach hartem Kampf geht es mir tatsächlich besser.
Ernährung spielt bei neurodermitis eine sehr große Rolle. Fleisch und Wurstwaren sollte man wenig essen, Alkohol fördert ungemein Nesselsucht....
Zur Pflege hat meine Ärztin mir stink normales Olivenöl empfohlen. Das hab ich schon vorher gemacht und es tut meiner Haut gut. Eichenrinde kannst du ins Badewasser kippen oder auch Ringelblume....

Im Endeffekt hilft nur ausprobieren, da jeder auf andere Kombistoffe reagiert......
.....viel Glück!
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Diana-Luna
Gast





BeitragVerfasst am: 23.04.2006, 19:54    Titel: Antworten mit Zitat

Neurodermitis ist ein genetischer Defekt bei dem viele Faktoren einen Schub auslösen können:
Streß, Chemikalien, bestimmte Nahrungsmittel etc

Ich empfehle zur Hautpflege die Lavera neutral Serie.
Vorsicht auch bei Wasch und Putzmitteln. Probiert zum Wäschewaschen mal Waschnüsse! Zum Spülen und Putzen Baumwollhandschuhe tragen und darüber Gummihandschuhe.

Ich rate bzgl. der Ernährung zu einer Suchdiät. Außerdem auf eine möglichst naturbelassene Nahrung. Das bedeutet: keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, künstliche Aromen etc..Oft sind es nicht die Nahrungsmittel selbst sondern der chemische Cocktail darin.
Man muß jetzt nicht alles in Bioqualität kaufen, aber Biomilch wird in der Regel besser vertragen als konventionelle. Das liegt daran, daß konventionelle so stark behandelt wird, daß sich der Fettgehalt verringert und der Eiweißgehalt erhöht. Dies wiederum fördert die Entwicklung gegen eine Kuhmilcheiweißallergie. (Hat nix mit LI zu tun). Zwar schwören manche auf Sojamilch, aber auch hier besteht die Gefahr von all. Reaktionen. Eine Alternative ist Ziegenmilch da sie von Natur aus wenig allergen ist.

Außerdem rate ich zu Ringelblumensalbe.

Ich würde in jedem Fall einen anthroposophischen Arzt aufsuchen.

Entspannungstechniken wie autogenes Training sind gut zum Streßabbau , ebenso Yoga.

Ich bin auch der Meinung daß man Kortison nur mit der Kneifzange anfassen soll.
Wer ganz schlimm betroffen ist sollte mal die Firma Waschbaer kontaktieren. Die verkaufen spezielle Kleidung (mit metallischen Fasern )die speziell für Neurodermitiker hergestellt wurde.

Unsere Tochter erkrankte im Alter von 2 J. plötzlich an Neurodermits. Ich selbst hab es eigendlich auch. Wir sind aber Symtomfrei. Bei unserer Tochter haben wir damals alles auf Natur umgestellt. Sicher ist das nicht für jeden vorstellbar. In der Regel hilft schon eine zweijährige Diät und der Körper vergisst die Allergien regelrecht. Leider trifft das nicht auf alle Patienten zu aber zumindest auf viele.

Ich hoffe ich konnte allen Betroffenen noch die eine oder andere Anregung geben
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