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Beinwellsalbe bei Prellungen und Blutergüssen
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Hallveig
Gast





BeitragVerfasst am: 06.08.2004, 11:36    Titel: Beinwellsalbe bei Prellungen und Blutergüssen Antworten mit Zitat

Du brauchst:

2 volle Hände Beinwellwurzeln
1 Paket (500g) Schweineschmalz

Das Schweineschmalz im Kochtopf flüssig werden lassen, die Wurzeln dazugeben, beides zusammen etwas aufkochen lassen, vom Herd nehmen.
Über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag etwas erwärmen, bis es leicht flüssig wird und durch ein Sieb streichen.

In kleine verschliessbare Töpfchen giessen und fest werden lassen.

Kühl aufbewahren.
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Cheyenne
Gast





BeitragVerfasst am: 15.05.2005, 10:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ceridwen

Tolles Rezept ! Dank Dir ! 3 Fragen hab ich allerdings noch. Schweineschmalz mag ich nicht so gerne nehmen. Geht da nicht sowas wie Vasseline auch ?
Bekomm ich die Beinwellwurzeln auch in der Apotheke ?

Haltbarkeit: 1 Jahr ?

Liebe Grüße
Cheyenne
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Hallveig
Gast





BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Du kannst natürlich auch Vaseline nehmen.
Die Salbe hat (mit Schmalz) bei mir im Kühlschrank 6 Monate gehalten.
Vaseline hält mit Sicherheit länger.
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Cheyenne
Gast





BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Danke Ceridwen, ich werd's mal versuchen Smilie
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Hippiehexe
Gast





BeitragVerfasst am: 16.05.2005, 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Ich benutze dafür Melkfett,geht auch wunderbar!

Und ist das meistgebrauchte Mittelchen bei meinem Sohnemann.. :?
Daher hält ein großer Topf höchstens ein halbes Jahr bei mir...
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Hallveig
Gast





BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

Inzwischen bin ich bei solchen Salben auf

2x ausgelassenen Rindertalg

umgestiegen.

Ist sauber, riecht kaum und hält monatelang bei kühler Lagerung.

Ich nehme das auch für die Befüllung meiner Talglampen.
Der Schlachter erzählte mir, es gäbe auch etliche Leute, die das Talg zur Hautpflege nehmen.

Gruß, Hallveig
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 18:49    Titel: Antworten mit Zitat

Beinwell hilft übrigens auch bei einem Ganglion, also einem Überbein z.b. am Handgelenk...
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 20:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ach gut, dass die Salbe auch mit Vaseline oder Melkfett funktioniert. Meine Großmutter kocht immer Schweinefett aus, um Grieben und Schmalz zu erhalten und ich finde, das stinkt zum Gotterbarmen Sehr glücklich Wie sieht's denn eigentlich mit der Verbreitung von Beinwell aus? Geschützt ist die Pflanze ja nicht, wächst sie denn bei irgendjemandem in der Gegend? Ich wohne noch im Donautal, wo es sehr sumpfig und feucht ist, mir ist aber noch kein Bestand aufgefallen.
Und zerkleinert man die Wurzeln oder gibt man sie lieber in ganzen Stücken zum Einkochen?

lg

Ben
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 20:08    Titel: Antworten mit Zitat

Schau mal Bendis, bei Wikipedia steht was dazu, wo sie vorkommt: Beinwell

Ich glaube die hatten wir mal im Garten, aber in der "freien Wildbahn" ist sie mir auch noch nicht begegnet.

Kann man zur Salbenherstellung auch die Blätter mitverwenden?
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 26.12.2008, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Jahhaa, Tante Wiki ist immer die erste Instanz, bei der ich nachsehe Sehr glücklich aber ich wollte einfach mal wissen, wer die Pflanze spezifisch an welchen Standorten bei sich gesehen hat. Solche Ortsbeschreibungen helfen mir meistens mehr als die recht diffuse Äußerung "wächst auf feuchtem halblehmigen Untergrund" oder so. Smilie
Ich glaube die Blätter enthalten nur sehr geringe Mengen des wirksamen Allantoins, das die Wurzel so wertvoll macht, und sind deswegen weniger lohnend. Mein Kräuterbuch sagt auch, dass in den Blättern eine weitaus höhere Konzentration eines Stoffes vorliegt, der u.a. mutagene Effekte hervorrufen kann, deswegen sollte man sie nicht über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen.

lg

Ben
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Abendrot
Gast





BeitragVerfasst am: 27.12.2008, 01:26    Titel: Antworten mit Zitat

also hier wächst das zeug eigentlich überall, hauptsächlich an den Flüssen (gibt ja 3 hier um die ecke)

such einfach nach wiesen an flüssen, vielleciht gibts da ja welche^^

edit: der 400ertste Sehr glücklich


Zuletzt bearbeitet von Abendrot am 27.12.2008, 20:34, insgesamt einmal bearbeitet
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 27.12.2008, 01:45    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn man die Wurzel zerkleinert, funktioniert es besser. Das Schmalz/Fett hat somit eine größere "Angriffsfläche" und kann die Stoffe besser aufnehmen. Bleibt die Wurzel ganz, ist es fraglich, ob auch die Stoffe aus dem Inneren mit aufgenommen werden können.
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Germand
Gast





BeitragVerfasst am: 27.12.2008, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
nochmal zum Vorkommen des wilden Beinwells.
Der Beinwell ist eigentlich eine Pflanze der Auen, er liebt also feuchte stickstoffreiche Böden. Er hat somit ähnliche Ansprüche wie die Brennessel. Bei uns (Teuteburger Wald) findet man ihn vorallem auf ungenutzten Streuobstwiesen, auf denen die Äpfel einfach auf den Boden fallen. Vielleicht hilft das weiter.

liebe Grüße Germand
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Abendrot
Gast





BeitragVerfasst am: 27.12.2008, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

danke für den tipp Seth, hört sich logisch an...

ich vermute das ganze wird nur mit frischen wurzeln gut funktionieren oder?
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 27.12.2008, 23:21    Titel: Antworten mit Zitat

Fast alles funktioniert mit frischen Kräutern und Wurzeln besser, aber ich denke, auch wenn man die Wurzel getrocknet verwendet, wird das Ganze funktionieren. Am Idealsten ist es wohl aber auf jeden Fall, bis zur Erntezeit zu warten, frischen Beinwell auszugraben und zu verarbeiten und sich dann auch in Winterzeiten an der Salbe zu erfreuen Smilie

lg

Ben
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