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Beeinflussung des Körpers

 
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Morri-Morri
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 10:41    Titel: Beeinflussung des Körpers Antworten mit Zitat

Da ich zur Zeit meinen Körper Stress aussetze und ich die doch relativ starken Folgen bemerke und ich darüber natürlich nachsinnte kam ich zu der Schlussfolgerung, dass wenn ich meinen Körper negativ beeinflussen kann, muss es doch umgekehrt genauso funktionieren (zumindest behauptet das mein Sinn für Ausgleich ^^)
An und für sich halte ich das für eine sehr spannende These zu der ich gerne Meinungen bzw Erfahrungen von euch hören würde.
Das ganze würde zumindest meine kleine Welt umkrempeln, würde das nicht bedeuten, dass ich selbst meinen Körper allein durch Willenskraft oder positive Erlebnisse heilen oder sogar von negativen Einflüssen wie Krankheiten bewahren kann? Das erinnert mich an diesen Indier, der letztes Jahr in den Medien war, der nicht isst oder trinkt und trotzdem lebt obwohl das eigentlich unmöglich ist.
Es heißt auch, dass hinter jeder Erkrankung ein psychisches Problem verborgen ist. Das "schlechte" Ereignisse den Körper negativ beeinflussen können, kennt glaube ich jeder selbst, schon alleine, wenn man gestresst ist und dadurch Pickel bekommt (zumindest manche). Aber was ist mit der umgekehrten Wirkung?
Genug von mir, wie ist eure Meinung?

(Ich wusste nicht wohin mit dem Thema, bitte verschieben wenn es falsch ist)
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 11:12    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke im Kleinen kann man sicher den Körper beeinflussen und ihn auch durch Gedanken zum Teil gesund erhalten. Was meiner Meinung nach aber weniger an den gedanken selbst liegt, sondern vielmehr daran, was für Handlungen aus diesen gedanken resultieren.

Bin ich oft traurig und fühle mich überlastet, lasse ich die Schultern hängen. Ich bekomme Schmerzen im Nacken und den Schultern.
Bin ich traurig und niedergeschlagen, atme ich auch anders, flacher und nicht so tief. Da neigt man mehr zu Erkältungen und Lungenentzündungen. und so weiter.
Das Gegenteil spare ich mir aufzuzählen.

Aber, könnte man allein durch Gedanken den Körper heilen oder gesund erhalten, hätten wir schon von Menschen gehört die 400 Jahre alt werden.
Der Krper stirbt nunmal am Tag seiner Geburt. Stück für Stück.
Egal wie unsere Innere Einstellung ist.
Aber, unsere Lebenseinstellung und eben auch die Gedanken fügen sicher ihren Teil zu Erkrankungen bei.

Vieles knnte verhindert werden. Wie Stressmägen, Magengeschwüre, Verstopfungen usw.
Nur, wenn der Krper ernsthaft erkrankt, kannst du noch so gute Gedanekn haben. Dann rafft es dich dahin.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 11:48    Titel: Antworten mit Zitat

Da sprichst Du ein unglaublich tiefes, schwer zu diskutierendes Thema mit vielen Ebenen an, Morri. Sehr glücklich

Ich sehe das ein bißchen positiver als Ashandra, oder eigentlich noch fatalistischer. Ich denke (tadaa), Energie folgt unserer Aufmerksamkeit, und daher bin ich mir ganz sicher, daß wir mit unsere Gedanken direkten, unmittelbaren Einfluß auf unseren Körper haben, und zwar in jedem Moment unseres Lebens. Leider ist es so, daß auch Menschen, die wie ich ernsthaft versuchen, nach diesem energetischen Grundsatz zu leben, sich weniger davon als von alteingesessenen Gedanken leiten lassen wie "irgendwann wird man eben vergeßlich", "Alte Menschen lernen schwerer", "ich bin eben nicht mehr so sportlich wie früher" usw. Jemand - wer war das? Hem? - hatte doch hier vor einigen Monaten diesen tollen Beitrag darüber eröffnet, wie er nach einem schweren Autounfall unglaubliche Ergebnisse mit Reiki erzielt hat. Das hätte nicht bei jemandem funktioniert, der Reki für Unsinn hält, denke ich. Also kurz gesagt: Du kommst, soweit Du glaubst.

Ashandra hat Folgendes geschrieben:
Ich denke im Kleinen kann man sicher den Körper beeinflussen und ihn auch durch Gedanken zum Teil gesund erhalten. Was meiner Meinung nach aber weniger an den gedanken selbst liegt, sondern vielmehr daran, was für Handlungen aus diesen gedanken resultieren.
Das stimmt nur teilweise, glaube ich. Nach dem Gedanken: Wie oben, so unten, wie innen, so außen, wie im Kleinen, so im Großen. Man kann, das weiß ich zufällig aus eigener Erfahrung, bestimmte Dinge tatsächlich wegdenken. Ich hab zum Beispiel Tinnitus seit Teenietagen und manchmal hat es mich fast verrückt gemacht vor Angst. Schließlich mache ich Musik. Aber irgendwann mit 17 oder so habe ich begonnen, die besonders lauten Geräusche, die sich gelegentlich über das permanente Grundpiepsen schieben, innerlich zu akzeptieren und ihnen zu sagen: Okay, ich höre Euch, Ihr seid da - und jetzt geht Ihr weg, und zwar sofort. Und es funktioniert immer, in all diesen Jahren, innerhalb von Sekunden.
Aus genau diesem Grund versucht man auch instinktiv, ein weinendes Kind erstmal abzulenken. Wenn sich seine Gedanken woandershin wenden, läßt der Schmerz nach, denn auch die Energie dieses Kindes folgt seiner Aufmerksamkeit - ins aufgeschlagene Knie.


Zitat:
Aber, könnte man allein durch Gedanken den Körper heilen oder gesund erhalten, hätten wir schon von Menschen gehört die 400 Jahre alt werden.
Aber das haben wir doch. Smilie Wir glauben nur nicht, daß es wahr sein könnte. Methusalem ist eben nur noch eine urban, nee, historical legend.

Zitat:
Der Krper stirbt nunmal am Tag seiner Geburt. Stück für Stück.
Egal wie unsere Innere Einstellung ist.
Aber, unsere Lebenseinstellung und eben auch die Gedanken fügen sicher ihren Teil zu Erkrankungen bei.

Vieles knnte verhindert werden. Wie Stressmägen, Magengeschwüre, Verstopfungen usw.
Nur, wenn der Krper ernsthaft erkrankt, kannst du noch so gute Gedanekn haben. Dann rafft es dich dahin.
Dem stimme ich absolut zu. Wir sterben. Aber ich glaube, das war nicht die Frage, sondern eher, wie wir gedanklich beeinflussen könnten, vorher mit hoher körperlicher Qualität zu leben. Und das halte ich wie gesagt für sehr möglich.


Das ganze Thema hat aber auch noch andere Aspekte: -> Wenn ich ein körperliches Problem habe, das jemand anderes verursacht hat - ein Kunstfehler, ein Beinschuß, mir fallen da gerade nur solche Sachen ein - muß ich auch damit leben. Was ist dann?

-> In einem eher schamanisch orientierten Weltbild oder wie bei mir in einem Alles-hängt-zusammen-Weltbild fragt man sich als kranker oder verunfallter Mensch auch sofort: Bedeutet das etwas für mich? Will mir jemand damit etwas sagen? Hätte ich mir auch das Bein gebrochen, wenn ich mir nicht so verzweifelt eine Auszeit vom Job gewünscht hätte? (An dieser Stelle wiederum muß ich Ashandra zustimmen, hier halte ich es für sehr wahrscheinlich, daß unsere Gedanken unsere Handlungen stark beeinflussen, auch ohne unser bewußtes Zutun.)

-> Wenn ich den Gedanken akzeptieren würde, mich selbst heilen zu können, würde mich das in eine große Eigenverantwortung nehmen. Ich hätte keinen Zufluchtsort mehr wie "der andere ist Schuld", "der Stress ist Schuld" und "das Alter ist Schuld". Aber, obwohl mir diese Art von extremer Eigenverantwortlichkeit auch schwerfällt: Wie anders erklärt man sich Menschen, die friedliche, gesund und glücklich im Kreise der Familie mit Anfang 60 oder jünger an Krebs sterben, während andere ihrem Körper Alkohol und Nikotin zumuten und echte Charakterschweine sind, die ständig nur Negativität verbreiten, völlig gesund die 90 überschreiten?

-> Ich glaube, der Mensch möchte sterben. Ich glaube an Reinkarnation, und ich glaube, wir lernen mehr in kurzen Abschnitten, deshalb haben wir den Wunsch, im wahrsten Sinne des Wortes heimzugehen. Deshalb verbinde ich Krankheit erstmal nicht mit dem Alterungs- und Sterbeprozess, sondern sehe sie eher als ein Zeichen des Körpers, mal unsere Aufmerksamkeit in die eine oder andere Richtung zu lenken. Davon völlig unabhängig hat Ashandra völlig Recht, wir sterben sowieso. Aber ich persönlich könnte z.B. nicht damit leben, mir den Verfall seit dem Tag meiner Geburt derartig vor Augen zu halten - das würde mich, nunja, krank machen. Smilie
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 11:58    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Aber ich glaube, das war nicht die Frage, sondern eher, wie wir gedanklich beeinflussen könnten, vorher mit hoher körperlicher Qualität zu leben. Und das halte ich wie gesagt für sehr möglich.


Ja, ich neige oft dazu,meinen Senf dazu zu geben, ohne tatsächlich die gemeinte Frage zu beantworten Winken
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 12:07    Titel: Antworten mit Zitat

hug Mir ist es ehrlich gesagt selbst erst an der Stelle aufgefallen, denn ich habe ähnliche Neigungen.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Also für mich aus eigener Erfahrung gibs da die Antwort: Ja.

Warum? Weil unsere Psyche stark ist. Und wie wir das beeinflussen können:

"Hach ist das schön, das Leben ist toll, mir gehts so gut!" Sag das ein paar Mal und schau mal, wie breit dein Grinsen plötzlich wird ^^
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 17:07    Titel: Antworten mit Zitat

Ohja, das ist möglich, ich mache das gelegentlich.
Gelegentlich betreibe ich wahrhaften Raubbau mit meinem Körper. Ich vergesse in Prüfungsphasen zu essen und lebe von Kaffee, Zigaretten und Baldrian. Normalerweise würde mein Körper schnell streiken, wenn es nicht gerade so immens wichtig ist, durchzuhalten, tut er das auch. Aber in dieser Zeit ging es mir gut, ich war nach 4 Stunden Schlaf wieder fit für die Bib und mein Magen hat artig den Energydrink und den Kaffee hingenommen und sogar die Zigaretten auf nüchternen Magen verziehen. Weils sein musste. Weil ich verdammt nochmal lernen wollte. Und weil ich mir zugetraut habe, diese unmöglichen Prüfungen zu bestehen und diese harte Zeit zu überstehen. Davon war ich überzeugt.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 17:28    Titel: Antworten mit Zitat

Arianith hat Folgendes geschrieben:
"Hach ist das schön, das Leben ist toll, mir gehts so gut!" Sag das ein paar Mal und schau mal, wie breit dein Grinsen plötzlich wird ^^


Ja, das meinte ich mit "im Kleinen"

Aber ernsthafte schlimme Krankheiten wirst du damit nicht verhindern.
Krebs z.b. läßt sich davon nicht beeindrucken.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Nee wahrscheinlich nicht. Aber eine positive Einstellung ist immer wichtig um auch bei solchen krankheiten zu unterstützen.

Soweit ich weiß gibt es sogar vereinzelte Fälle, wo der Krebs komplett geheilt wurde und das allein durch den unglaublichen Optimismus des Erkrankten.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 18:54    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Krebs z.b. läßt sich davon nicht beeindrucken.
...wenn Du nicht im Innersten daran glaubst. Aber es gibt auch Beispiele von Menschen, denen es durchaus gelungen ist. Diagnose: Krebs, unheilbar. Und dann die Entscheidung treffen, jetzt, wo es nichts mehr zu verlieren gibt, ganz und gar einfach nur noch zu leben. Und plötzlich waren sie gesund. Ich habe auch mal eine Reportage gesehen, in der es um das Thema ging. Es wurde dabei bei wild lebenden Affen festgestellt, daß genau die Tiere Tumore entwickeln, die aus der Gruppe ausgeschlossen sind oder zumindest eine sozial sehr problematische Stellung haben. Das gibt mir schon zu denken.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 22:22    Titel: Antworten mit Zitat

Speziell im Fall von Krebs gibt es sehr interessante Literatur von David Servan-Schreiber, die den großen Vorteil hat, von einem Mediziner und Psychologen verfasst worden zu sein, der selber zwei Gehirntumore hatte, also kein etwas arg euphorischer "Laie", sondern ein nüchterner Kopfmensch mit Zugang zu einer Fülle an wissenschaftlichen Untersuchungen und Vergleichsmaterial. Neben den ganz klassischen Fragen nach Medikamenten und Ernährungsumstellung beschäftigt er sich auch mit dem psychologischen Bereich mit anschaulichen Vergleichsuntersuchungen und Fallbeispielen. Synonym zu 2Wölfes Beispiel von den Affen fällt mir dazu eins von einer Untersuchung an der Universität Stanford an schwer erkrankten Brustkrenspatientinnen ein, von denen eine Kontrollgruppe die klassische Therapie aus Medikamenten, Chemo oder Brustabnahme bekam, die andere zusätzlich einen Gesprächszirkel bildete, in dem die Mitglieder Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig Halt geben und über ihre Ängste und Wünsche sprechen konnten. Natürlich ist jetzt kein Wunder passiert und alle wurden geheilt, aber - und das war interessant - von den Mitgliedern des Gesprächskreises erlangten alle nicht nur eine positivere Lebenshaltung und stabilere Psyche, sie lebten auch deutlich länger als die Mitglieder der anderen Kontrollgruppe, von der alle 36 Teilnehmerinnen, so grausam das jetzt ist, nach zehn Jahren der Krankheit erlegen waren. Allein, weil sie einfach miteinander geredet hatten. Servan-Schreiber meint, dass es vor allem das Gefühl absoluter Ohnmacht, Alleinseins und Schwäche ist, das so viele Patienten vor dem Krebs kapitulieren lässt, also eine reine Kopfsache. Umgekehrt haben positive seelische Erlebnisse natürlich direkten Einfluss auf körperliche Vorgänge. Man denke nur an die so viel zitierte Ausschüttung von (immunsystemanregenden, gefäßeschützenden) Glückshormonen beim Küssen. Es ist nicht der Kuss selbst, der diese Reaktion veranlasst, sondern das damit einhergehende Gefühl von Geborgenheit und tiefem Vertrauen.
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