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Nach außen tragen oder im Verborgenen bewahren
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 09:38    Titel: Nach außen tragen oder im Verborgenen bewahren Antworten mit Zitat

Magie hat viel mit Ehrlichkeit zu tun.

In diesem Kontext möchte ich mal die Frage stellen, ob ihr es gut oder schlecht findet, wenn es auf Personen-Suchmaschinen über euch öffentlich einsehbar weitschweifige Profile gibt, mit euren Postings aus Foren, Twitter, Facebook, und Co., wo sich evtl. die Abschlussarbeit von der Uni neben einer Liste von Profilen bei Xing, StudiVZ, Lokalisten und euren Usernamen in den verschiedenen Magie-, Dating-, Computer-, Erotik-, Gesundheits- und was weiß ich was für Foren, in denen man sich in den letzten zehn Jahren irgendwann mal so so angemeldet hat zusammen mit den passenden Telefonbucheinträgen und ein Google-Maps-Plugin, das eure Wohnung anzeigt, präsentiert.

Sollen, müssen, können wir uns noch verstecken? Glaubst du, im Internet im Verborgenen zu agieren? Was wären die Konsequenzen, wenn man sich nicht versteckt? Zerbricht dadurch nicht nur eine Welt, die sowieso nur Schein ist und die unnötig Energien bindet? Oder agiert man aus dem Verborgenen besser?
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 09:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ich werte da nicht in besser oder schlechter - ich kann für mich einfach sagen, dass ich auf sowas keine Lust habe.
Ich bin so gut wie aus allen "Social Networks" raus und bin auch in Foren selbstverständlich nicht unter meinem realen Namen vertreten. (Außer hier bin ich auch nur noch in zweien.)
Erstens möchte ich selber bestimmen, wer was über mich in Erfahrung bringt und zweitens bringt mir das alles nichts. Ich finde es eher mühsam und krampfig und muss nicht überall vertreten sein. Wer kennt wen...was soll ich damit? Ich persönlich weiß, wen ich kenne und den Rest der Welt geht es einen Feuchten an.
Wer mich zum 356803. Male zu Facebook einlädt, tut das immer noch erfolglos. Und Twitter ist meiner Ansicht nach ohnehin die sinnloseste "Errungenschaft" des Internets.
Und wer tatsächlich glaubt, im Internet im Verborgenen zu agieren, muss schon sehr naiv sein.

Anders verhält es sich bei mir mit deviantART und redbubble beispielsweise. (Da ist aber auch nur ein Nick bzw. mein Pseudonym zu lesen.) Diese Seiten haben einen anderen Sinn als "soziale Netzwerke", man kann, wenn man Glück hat, seine "Kunst" an Mann und Frau bringen und hat dort auch noch Spaß.

Nun, und generell finde ich Personen-Suchmaschinen eine ziemlich überflüssige und auch irgendwo unverschämte Sache. Andererseits posaune ich auch nichts ins Internet, was ich nicht auch so sagen würde und es hat meiner Auffassung nach auch nichts mit "Verstecken" zu tun, wenn ich nicht überall vertreten bin. Mal ganz von der Impressumspflicht abgesehen - und es ist auch dann wenig erbaulich, wenn jemand einfach hier vor der Tür steht. Neutral
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 13:10    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde diese Personensuche eine wahrhafte Plage. Auf der Arbeit trage ich ein Namensschild. Vor kurzem bekam ich mit, dass auf einem Empfang fast die Hälfte der Besucher mit ihren Super-Handys meinen Namen gegooglet hatten und zu aller erst auf einen Artikel, eine Hausaufgabe aus der 12. Klasse gestoßen sind, der inhaltlich nichts mit mir zu tun hat.
Das kann es doch nicht sein, oder? Im Internet alles finden zu können, mag in manchen Fällen praktisch sein - aber eine Person online "abchecken" statt sich persönlich zu unterhalten um sich ein eigenes Bild zu machen? Da läuft was falsch finde ich.
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Paramäleon
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 15:08    Titel: Antworten mit Zitat

Google geht ja noch ... die Ergebnisse sind so ein Chaos, dass du dadraus nicht unbedingt schlauwirst. Aber es gibt ja auch noch Andere mit weitaus höherer Präzision.
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Rahel
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 17:49    Titel: Antworten mit Zitat

Ich muss zugeben, dass ich von anderen Suchmaschinen tatsächlich noch nichts gehört hab in meiner überschaubaren Welt hier.... Verlegen
Also noch vorsichtiger sein.....
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Sirana
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Auf diese Suchdienste kann ich wirklich verzichten. Vor einer großen Jubiläumsfeier hatte ich mich mit Absicht bei StayFriends angemeldet, wurde wie erwartet so auch von den Organisatoren gefunden, kontaktiert und eingeladen. Dafür war es zugegebenermaßen echt praktisch. Allerdings haben mich auch etliche Leute gefunden, die ich bitte nie wieder treffen will. Weder im realen Leben noch online. Entsprechend habe ich mich kurz nach der Feier wieder abgemeldet und habe bestimmt nicht vor, das Experiment zu wiederholen.

Meinen eigenen Namen googlen bringt mich immer zum Schmunzeln. Anscheinend habe ich an mindestens vier verschiedenen Schulen Abitur gemacht, bin eine waaaaahnsinnige Sportskanone und praktizierende Qi-Gong-Lehrerin. Nur so als kleine Auswahl. Anscheinend ist meine Namenskombination nicht halb so selten, wie ich früher gedacht hätte. Sehr glücklich
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 19:19    Titel: Antworten mit Zitat

Google kann ja sehr nützlich sein, aber die Personensuche ist eine echte Plage. Als ich aus der Bundeswehr ausgeschieden bin und für kurze Zeit arbeitslos war, musste ich mich ja logischer Weise beim Amt arbeitslos melden. Alles schön und gut, das habe ich getan, der Bescheid kam recht fix und kurz darauf ein Brief von meiner Sachbearbeiterin, die mich zu einem persönlichem Gespräch bat. Ich bin zu diesem Termin hin und sie legte mir eine ganze Liste von Ausdrucken vor, die sie "gegooglet" hat und fragte mich, warum ich als Geschäftsführer einer Firma ALG1 beziehen will. Ich hab sie nur angeguckt und sie gefragt, ob sie noch ganz sauber im Oberstübchen ist. 1. hat sie wohl nicht gelesen, dass mein Namensvetter 5 Jahre älter war als ich und zum anderen aus einem ganz anderem Ort kam. Ich habe gegen sie Anzeige erstattet, es ging vors Gericht und ich habe Recht bekommen. Das hat sie nicht gedurft, zumal ich nicht der war, für den sie mich hielt. Das wurde ja auch ermittelt. Ich meine, diese Personensuche gehört verboten und zensiert. Für nützliche Inhalte ist Google und co. ja OK.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 21:01    Titel: Antworten mit Zitat

Relativ untypisch für mein Alter bin ich bloß bei studiVZ (ist halt nützlich für die Organisation von Lerngruppen und Referatabsprachen), diesem Forum und noch einem weiteren, das sich mit der Haltung von Phasmiden beschäftigt. ^^ Ach ja, ein Blog unterhalte ich auch noch. Diese ganzen Social-Network-Internetpräsenzen von Facebook bis WKW sind mir zutiefst suspekt, außerdem verstehe ich nicht, wieso man, wenn einen ein Thema interessiert, sich dafür in 10 Foren anmelden muss. Manchmal kann man sich auch nur an den Kopf fassen, wie sehr die Leute die Gefahren hinter solchen Netzwerken unterschätzen. Man macht sich hoffnungslos angreifbar für jedwede Art perfider Launen in einem theoretisch globalen Ausmaß, und das Internet hat ein Gedächtnis wie ein Elefant. Ein Gästebucheintrag, den ich in der 7. Klasse auf der Seite eines Stadttheaters hinterlassen hatte, ist erst nach sechseinhalb Jahren aus den google-Ergebnissen zu meinem Namen verschwunden. Überrascht Was machen da erst Menschen, die von anderen beleidigt oder verleumdet werden? Da hilft ja nicht einmal mehr wegziehen.

@ Stormy, die Geschichte ist echt hart. Man sollte meinen, ein Beamter im Staatsdienst wüsste es besser. Da sieht man mal, dass selbst sinnlose Google-Einträge einem noch Schaden zufügen können. Neutral
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 26.05.2010, 21:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke dies alles ist der Nachteil, wenn man so etwas wie das Internet frei setzt und es sich verselbstständigt. Man kann da kaum noch etwas machen, weil das Internet schon lange nicht mehr zentral kontrolliert werden kann. (Und bei Google ist man eh falsch am Platze, um auf Einsicht zu hoffen... ^^)

Man muss nur versuchen, niemals Daten in das Internet zu bringen, die man bereuen könnte; bwohl mittlerweile auch durch Dritte und Vierte und Fünfte und ... Informationen über einen in das Internet gebracht werden.
Das Internet ist mittlerweile irreversibel sogar mit der nicht-internettischen Welt verschmolzen.

myblog zum Beispiel, die noch einen Blog von mir haben, wo ich 16 war (bin nun 21), wo seitdem auch niemand mehr drauf war und echt peinliche Dinge drin stehen, haben selbst nach mehrmaligem Auffordern, ihn zu löschen oder wenigstens an die angegebene Email-Adresse zu schreiben, dass bei Nichtmelden der Blog gelöscht wird, nicht geantwortet. Und bei myspace bleiben die Bilder sogar gespeichert, wenn das Profil gelöscht wurde. Auch hier wurde nicht nach Aufforderung geantwortet.
Die Veröffentlichung ist eine Sache und oftmals ist man selber schuld. Aber dass sich viele so querstellen und einem nicht entgegenkommen und diese Daten wieder herausnehmen. (Also youtube löscht natürlich sofort zig Videos wenn einer von den Scientology anruft...)

Das zweite, viel größere Problem ist es, dass es kein Zurück mehr gibt, wenn das Internet einmal mit Daten über jemanden gespeist wurde. Es wird binnen kürzester Zeit auf zahlreichen Servern gespeichert und verbreitet sich wie ein Lauffeuer, bis es nicht mehr gelöscht werden kann, weil es überall ist.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 06:52    Titel: Antworten mit Zitat

Ein weiteres Problem sehe ich darin, daß viele Leute das Internet mittlerweile als Druckmittel oder Mittel zur Rache verwenden. Beispiel: Meine kleine Nichte hatte einen Freund, mit 13, von dem sie sich irgendwann getrennt hat. Und dann ist dieser gute Junge mit fingiertem Klatsch durch's Netz gezogen - SchülerVZ, msn und keine Ahnung, wo noch. Meine Nichte ist vielleicht nicht die allerfeinfühligste gewesen, als sie gesagt hat, es sei aus, aber wenn sie irgendwann mal Abi macht, sich um einen Studienplatz und ein WG-Zimmer (wo IMMER abgecheckt wird) bewirbt, und das alles ist noch zu lesen, na herzlichen Dank. Und auf solche Dinge hat man eben keinen Einfluss mehr.

Andererseits denke ich, daß sich die Menschen auch im Internet nur so verhalten, wie sie sich immer verhalten. Ich habe mal gelesen, in Zeiten der mündlichen Nachrichtenübertragung durch Boten, Hebammen und Minnesänger und so seien die Leute noch zutiefst ehrlich gewesen, weil sie einfach auf verläßliche Informationen angewiesen waren. Umso verheerender war natürlich Verleumdung, weil man einfach nicht glauben wollte, wenn jemand lügt. Ich denke allerdings, die Menschen waren immer und zu jeder Zeit neugierig und haben die Informationen über andere zu ihrem eigenen Vorteil und ggf. zum Nachteil des anderen genutzt. Und heute passiert das einfach im globalen Ausmaß. Daher ist es nicht nur wichtig, sich sehr gut zu überlegen, wieviel man von sich im Netz preisgibt, sondern auch und umso mehr, wie man sich im realen Leben benimmt. Vive la Etiquette. Oder wie das heißt. Winken
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Die haben wohl auf dem Amt nichts besseres zu tun als über die Leute zu googlen. Aber die Arbeitgeber sind da auch nicht besser. Sehr böse
Ein Klient von mir hatte mir erzählt, dass sein alter Arbeitgeber ihn sogar bei WKW und Facebook gefunden hat und ihn auf sein privatleben sogar angesprochen hat. Er war wohl der Meinung, dass er seiner Firma schaden könnte. Das ist doch bescheuert. Was bitte hat das Privatleben mit dem im Betrieb zu tun? Solange jemand seine Arbeit richtig macht, kann es doch jedem egal sein, was er privat treibt. Mit diesem Arbeitgeber hab ich auch nen ernstes Wort gesprochen. Ich habe ihm auch gesagt, wenn mir sowas nochmal zu Ohren kommt, werde ich jegliche Geschäftsbeziehungen mit ihm abbrechen, denn privates hat nichts mit dem beruflichen zu tun.
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MissCheviouse
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 13:40    Titel: Antworten mit Zitat

Tja Big Brother is watching you, kann ich da nur sagen. Wenn ich mich google, finde ich keine Treffer von mir, daß ist auch gut so.

Bei Studivz bin ich auch angemeldet, aus praktischen Gründen, aber mein Profil ist für meine "Nichtfreunde" auch gesperrt. Ansonsten bin ich nur noch in einem anderen Forum unterwegs.

Diese Personensuchmaschinen sollten verboten werden. Wenn ich schon immer sehe wieviele "Stalker"man bei Studivz hat.
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Kaeyla
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Mich findet man durchaus. Find ich jetzt aber auch nicht so schlimm, denn ich achte darauf, WAS ich über mich preisgebe und was nicht.

Auf Facebook bin ich auch - wegen meiner Bücher, auch wenn ich momentan das Gefühl habe ich bin nur dort, damit meine Kinder die Spiele da spielen können Mit den Augen rollen
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 15:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Ihr lieben,

Ich möchte mich in einigen Aussagen von Ashmodai anschliessen, ich würde es auch nicht so sehr erbaulich finden, wenn einige im internet meinen Realen Namen kennen würden, ich gebe nur den jenigen meinen wirklichen Namen Preis wenn ich das möchte :!: .


Gruss Engel der Träume Smilie
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 27.05.2010, 15:38    Titel: Antworten mit Zitat

Ich bin gerade mal suchen gegangen und man findet auf Google nur Zeitungsartikel über Vereine in denen ich war und was über die Schülerzeitung aus meiner Realschulzeit. Das beruhigt mich schon sehr. Ich bin der Meinung, dass niemand alles über mich wissen muss und sollte. Das hat imho nichts mit verstecken sondern mit Privatsphäre zu tun.
Das man nichts findet hat wohl auch damit zu tun, dass ich sehr darauf achte in Foren immer Nicks zu benutzen und auch in Social Networks nicht den vollen Namen anzugeben.
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