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"Schwanzgebühr"-Tiere darf man nicht verschenken

 
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LadyLuna
Gast





BeitragVerfasst am: 19.07.2009, 23:15    Titel: "Schwanzgebühr"-Tiere darf man nicht verschenken Antworten mit Zitat

Hallo. Kurz vor meinem Umzug wollte ich 3 Wellensittiche verschenken, damit ich keinen Ärger wegen dem Krach in der neuen Mietwhg. bekomme, da ich damals 14 Vögel hatte.

Der Herr, dem ich die Tiere gab, gab mir aber Geld dafür. Ich wollte es zuerst nicht, er meinte aber das sei die "Schwanzgebühr", denn ein Tier verschenkt man nicht, da es Unglück über das Wesen bringt und es sonst schnell versterben würde.

Damals hörte ich das 1. Mal davon. Sonst hatte ich die Tiere auch immer verschenkt, da ich ein Tier nicht besitzen kann und somit auch kein Geld dafür fordern wollte. Denn wie kann man etwas verkaufen, was einem nicht gehört?

Was haltet ihr von dem Aberglaube? Vielleicht kennt hier jmd. diesen Brauch ja auch noch.

Lg LaLu


Zuletzt bearbeitet von LadyLuna am 19.07.2009, 23:48, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Einarr
Gast





BeitragVerfasst am: 19.07.2009, 23:42    Titel: Antworten mit Zitat

Hey!

Vielleicht hat der Aberglaube seine Wurzeln in dem Spruch "was nix kostet, ist auch nix wert".

Man hört ja öfters, dass Leute, die Tiere geschenkt bekommen, ihren Wert nicht so schätzen und schlechter behandeln, was u. U. zum Tod des Tieres führen kann.

Wenn ein Tier teuer ist (na ja, bzw. zumindest was gekostet hat), wird man denk ich eher zusehen, dass man von seiner "Geldanlage" auch was hat und es dementsprechend auch pflegen.

Ich kenn das eher unter dem weltlichen Begriff "Schutzgebühr" Winken
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Amane
Gast





BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Mh ich kenne diesen Aberglauben nicht. Hab auch noch nie Ansatzweise davon gehört. Aber ich kann mir trotzdem vorstellen, dass früher Menschen einfach als GUTER Mensch keine "Tiergeschenke" annahmen. Denn früher gab es ja keine wellensittische sondern eher Nutztiere wie Rinder und Pferde. Denn dieses Tier bringt ja etwas und wenn ich etwas verschenke, verschenke ich also diese Leistung. Als "freundlicher " Mensch gibt man etwas als Gegenleistung zur Arbeit des Tieres...
(Weil dem Verschenker dieses Tier dann fehlt man also die Leistung mit Geld aufwiegt)
So kann ich mir das vorstellen... Kaann aber auch alles Quatsch sein^^

Bin auf andere Meinungen gespannt!^^


@ Ursus: Deine Variante hört sich besser an^^

BB Amane
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Silas
Gast





BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 11:26    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kannte den Aberglauben bisher nicht,glaube aber auch nicht,dass da was wahres dran ist.

Ich hab z.B als ich ca.8 war,von einem Freund meines Vaters 2 Kanarienvögel geschenkt bekommen.Beide haben sehr lange gelebt,das Weibchen sogar fast 10 Jahre.Wohingegen der letzte gekaufte nah schon einem Jahr gestorben ist.Okay,das muss jetzt auch nichts bedeuten,aber ich halte diesen Aberglauben für Quatsch.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 20.07.2009, 12:43    Titel: Antworten mit Zitat

Das Wort "Schwanzgebühr" kenn ich jetzt von Tierwelpenabgaben. Wenn Halter, die keine Züchter sind, Tierwelpen über Annoncen oder so abgeben möchten, verlangen sie manchmal eine solche Schwanzgebühr, die gerade die Kosten abdeckt, die dem Halter des Muttertieres durch den Neuzuwachs entstanden sind, also z.B. Untersuchung beim Tierarzt, Nahrung, Erstimpfungen oder eben die Annonce, meistens aber auch bloß symbolisch ist. Ich finde das an sich einen sehr schönen Gedanken, denn der Betrag bedeutet ja nicht "Dieses Tier ist soundsoviel wert" , sondern honoriert einfach die Arbeit des Halters. Smilie Dass verschenkte Tiere ohne Schwanzgebühr aber schneller sterben, halte ich jetzt auch einmal für Aberglaube. Ich hatte immer geschenkte Katzen vom Bauernhof (da werden die einem ja hintergeschmissen), und bis auf eine, die leider nach zwei Jahren angefahren wurde, hatten alle ein katzentypisch langes Leben.

lg

Ben
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 21.07.2009, 10:37    Titel: Antworten mit Zitat

Mir ist tatsächlich mal ein Wellensittich gestorben, den ich geschenkt bekommen hatte, und wir haben nicht herausgefunden, warum. Ich bin aber überzeugter Aberglaubenabstreiter. Sein Kumpel aus dem Käfig kam dann in eine Voliere in einer sozialen Einrichtung, damit er bei mir nicht vereinsamt, und lebte dort glücklich und zufrieden ein langes Vogelleben.

Ich denke aber auch, daß zum einen der Aufwand des Halters vorher wie Wurmkuren, Futter und dgl. zumindest honoriert werden sollte, und daß es nicht gut ist, Tiere als Überraschungsgeschenk zu überreichen. Was daraus folgt, sind ertränkte Katzen, die "Weihnachtswelpen", die dann im Januar an der Raststätte ausgesetzt werden, oder Kleintiere, die von ihren jugendlichen Haltern zu Tode vernachlässigt werden.
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Aqualady1881
Gast





BeitragVerfasst am: 22.07.2009, 09:35    Titel: Antworten mit Zitat

Mit dem Wort schutzgebühr kann ich persöhnlich auch mehr anfangen.
Und es ist auch leider so wie Ursus sagt, es gibt ganz viele leute die mit ihren Tieren besser umgehen wenn sie ganau dies gebühr bezahlen mussten.
Ist leider ein absolutes armutszeugniss aber es ist leider so.
In jedem Tierschutzverein, Tierheim und auch bei jedem Züchter muss man mitlerweile solch eine gebühr bezahlen und ich finde es auch richtig.

obwohl ich sagen muss das ich deine variante so nicht kenne.

Naja nü

LG
Aqua
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Felestra
Gast





BeitragVerfasst am: 23.07.2009, 00:36    Titel: Antworten mit Zitat

Ich könnte mir vorstellen, dass das etwas mit dem Gesetz des Gebens und Nehmens zutun hat.
Also das Ausgleichprinzip, nachdem man nichts nimmt, ohne etwas zu geben, sei es auch nur symbolisch.

Chihiro hat mal gehört, man solle z.B. auch immer derjenigen etwas geben, die einem die Karten legt, auch wenn sie nichts verlangt.

Ich könnte mir vorstellen, dass dieser alte Glaube an den Ausgleich dazu geführt hat, dass dieser Aberglaube verbreitet wurde. Denn oft ist Aberglaube ja der Schlüssel um alte Weisheiten aufrecht zu erhalten.
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Traumtänzerin
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2009, 14:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hmm ich habe davon auch noch nie etwas gehört. Allerdings kann ich mit dem Wort Schutzgebühr schon eher was anfangen. (wie viele andere hier auch!)

Von meiner persönlichen Erfahrung her muss ich sagen, das es wohl leider immer noch sehr viele Menschen gibt die ihre Tiere trotzdem total schlecht behandeln und am Ende sogar aussetzen obwohl sie mal dafür etwas gezahlt haben - was ich sehr traurig finde!

Wenn man ein Tier aus dem Tierheim holt, ein Rassetier beim Züchter kauft, muss man ja auch eine stolze Summe dafür zahlen....
Aber leider ist das halt keine Garantie dafür wie das Tier dann behandelt wird!!!
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LadyLuna
Gast





BeitragVerfasst am: 05.08.2009, 23:56    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Chihiro hat mal gehört, man solle z.B. auch immer derjenigen etwas geben, die einem die Karten legt, auch wenn sie nichts verlangt.


Stimmt, davon habe ich auch mal gehört. Vielleicht wird es davon ja wirklich abgeleitet.
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