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Grenzen des Pendelns?
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 17.05.2010, 16:54    Titel: Antworten mit Zitat

Uff, da muss ich mal einschreiten und etwas klären:
Es gibt das Magnetfeld der Erde. Das definiert sich durch den Plus- und Minuspol. Das ist NICHT das angenommene Magnetnetz aus der Radiästhesie.
Vögel orientieren sich an den Polen, weil sie mehrere Organe haben, die unter anderem kleine Metallpartikel haben, die sich den Feldlinien parallel nach ausrichten; das gibt ein Signal an das umgebene Nervengewebe weiter und wird als Richtung im Kopf verbucht. Es gibt auch Bakterien und Fische und viele andere Tiere mit einem Magnetsinn; sogar Rinder und Hirsche. Ob der Mensch so etwas hat, ist noch sehr unerforscht. Es gab einige wenige Experimente, die zwar kein aussagekräftiges Urteil ergaben, aber bei denen sich wohl sagen lässt, dass der Sinn nicht wirklich stark vertreten wäre.
Zitat:
Ich denk mir nur, wenn Tiere Magnetfelder wahrnehmen können - z.B. Zugvögel, die sich durch das Erdmagnetfeld orientieren können, was ja schon wissenschaftlich bewiesen ist - warum können das nicht auch Menschen?

Ein Grund könnte sein, dass Menschen im Grunde nie wirklich darauf angewiesen waren zu den Jahreszeiten große Strecken umzusiedeln. Aber das ist nur meine laienhafte Einschätzung. Wie gesagt, es ist nicht auszuschließen, dass der Mensch auch irgendetwas von dem Magnetfeld wahrnehmen könnte, allerdings wäre der Effekt echt dermaßen gering und war wohl auch noch nie sehr ausgeprägt.

Die in der Radiästhesie behandelten morphogenen Felder sind noch stark umstritten aber werden interessanterweise mit einem nicht so starken Konsens negiert wie zum Beispiel die allseits bekannten Gitternetze, wie das Curry-Netz etc. Diese gelten eigentlich als nicht existent. (Unter anderem ging dies hervor aus zahlreichen Untersuchungen von Radiästhesisten, die immer etwas anderes über die Lage des Gitters auswünschelrüteten.)

Was ich mit der Vorsicht bezwecken wollte, war keine Postilierung einer Nicht-Existenz der Dinge. Sondern halt eine Vorsicht, dass die Auswirkungen der Gitternetze auf den Menschen in einer Studie aufkommen, wo selbst diese Gitternetze nicht einmal bewiesen sind.

Die Geschichte mit den Handys und dem Elektrosmog ist sehr umstritten und ich muss zugeben, dass meine persönliche Meinung die ist, dass es keine Auswirkungen auf den Körper hat.
Bislang konnte nicht zufriedenstellend festgestellt werden, dass ein Effekt vorhanden ist, selbst der Nachweis der Strahlung durch Hilfsmittel ist oft schwer. Zudem bildet der Körper durch sein Wasser eher einen Schutz dagegen. Bis diese elektromagnetischen Wellen das Wasser zum resonieren bringen, gibt es bestimmte Werte. Diese werden als absolute Grenzwerte für Sendemasten und Elektrogeräte vor allem Handys genommen. Aber selbst wenn es diese Grenzen überschreitet, herrscht kein Konsens über die Auswirkung. Und außerdem produziert selbst eine Gasflamme schon elektromagnetische Wellen; von daher ist es völlig unvermeidlich, dem zu entkommen.
Die berichteten, wahrgenommenen Beispiele von Beeinflussung können auch von woanders herrühren oder durch Selbssuggestion im Sinne von Placebo entstehen. Damit will ich niemandes Ernsthaftigkeit angreifen, nur eine mögliche Erklärung liefern.

Zitat:
Es gibt auch eine Technik, völlig ohne Hilfsmittel, nennt sich Intuition.

Ich weiß Winken Ich habe mich nur darauf bezogen, dass nicht das Pendel pendelt, sondern dass man mit seinem Körper auch pendeln kann, ohne ein Pendel zu benutzen.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 17.05.2010, 22:54    Titel: Antworten mit Zitat

Möglicherweise ist dieser Sinn, sich am Magnetfeld zu orientieren, vond er Evolution einfach ausgeschaltet wurden, bzw erheblich geschwächt, weil er nicht benötigt wird. Wer weiß, ob die Menschen vor zigtausend Jahren nicht so einen Sinn hatten, immerhin wanderten die Leute auch unglaubliche Strecken.
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Nighthawk
Gast





BeitragVerfasst am: 18.05.2010, 00:16    Titel: Antworten mit Zitat

Naja...ich bezweifel dies eher. Der Magnetsinn bei Vögeln beruht ja auf bestimmte Molekülketten, den sog. Cryptochromen, die auf der Netzhaut von Vögeln. Auch sollen sich bei manchen Vögeln solche magnetischen "Sensoren" im Schnabel befinden.
Man hat solche bio-magnetischen Phänomene auch bei Rotwild und Rindern festgestellt..
..und wenn man die Gemeinsamkeiten betrachtet, so handelt es sich eigentlich von Natur aus um Zugtiere.

Auch Ameisen und Bienen scheinen sich an Wasseradern oder Cury-Linien zu orientieren, da man dort besonders große Vorkommen festgestelllt haben will.

Die Funktion beim Wünschelrutengehen beruht ja auch nicht auf das finden von Magnetlinien (diese sind ja ständig vorhanden), sondern auf Disharmonien in dem Magnetfeld. Diese können durch Wasseradern hervorgerufen werden, oder durch Erze im Boden. Manche Schwingungen lassen sich aber auch nicht konkret zurechnen...ich bin sogar der Meinung, daß energetische Schwingungen bei bestimmten Plätzen auf paranormale Aktivitäten zurückzuführen sind. Im Gegensatz zur vieler meiner Radiästhesie-Kollegen vertrete ich jedoch den Standpunkt, daß Kreuzungspunkte solchen Energielinien nicht besonders wirksam (für Rituale/Energiearbeit) sind, sondern eher im Gegenteil schädlich...
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 18.05.2010, 16:26    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Auch Ameisen und Bienen scheinen sich an Wasseradern oder Cury-Linien zu orientieren, da man dort besonders große Vorkommen festgestelllt haben will.

Hast du dafür eine Quelle? Mich würde da ja die Herangehensweise interessieren, und wie die Daten ermittelt wurden. Glauben kann ich es nicht; wohl eher dass jemand das subjektiv so empfunden und dann so postuliert hat.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 19.05.2010, 22:18    Titel: Antworten mit Zitat

Bei Ameisen ist es aber tatsächlich so, dass sie nur in einer bestimmten Himmelsrichtung an Bäumen bauen. (Weiß garnicht, woher ich das hab.)

Tiere scheinen sowieso sehr viel sensibler zu sein, als wir Menschen. In sehr vielen Hinsichten. Wie gesagt, vielleicht brauchen wir als Menschen diese Sinne nicht und haben sie deswegen vllt verloren oder gar nicht erst entwickelt.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 00:43    Titel: Antworten mit Zitat

Ich sag jetzt mal nichts zum Off Topic, sondern nur: Ich kann mir eher vorstellen, daß Ameisen ihre Hügel windgeschützt anlegen, als daß sie Energielinien folgen.
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

Zabanja hat Folgendes geschrieben:
Überrascht Was für ein Buch hast du denn da? Da war wohl ein Autor sehr geschäftstüchtig, was?



Zabanja,

Zabanja ich habe jetzt mal nachgeschaut wer der Autor dieses Buches ist, das ist der Verlag Schirmer, von dort habe ich das Pendelbuch. Wie gesagt, da habe ich es gelesen das es ein Echtes Pendel sein muss, damit man keine verfälschten Antworten bekommt.



Gruss Engel der Träume Smilie
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 09:21    Titel: Antworten mit Zitat

Ameisen richten ihre Haufen nach Süden gegen die Sonne aus, damit das Ganze nach Regen schneller trocken wird und immer hübsch warm bleibt. Das hat mit Energielinien soweit nichts zu tun, sondern eher mit einem Blick gen Himmel. Auf den Arm nehmen Auch Bienen orientieren sich meines Wissens in erster Linie am Sonnenstand und nicht an Energielinien. Auch wenn diese Sinnensleistungen für ein "einfaches" Insekt schon ziemlich verblüffend ist. Bevor ich aber jetzt von Schwarmintelligenzen anfange... Sehr glücklich [/offtopic]
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 20.05.2010, 18:02    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Tiere scheinen sowieso sehr viel sensibler zu sein, als wir Menschen. In sehr vielen Hinsichten. Wie gesagt, vielleicht brauchen wir als Menschen diese Sinne nicht und haben sie deswegen vllt verloren oder gar nicht erst entwickelt.

Das kann man so nicht pauschalisieren. Man betrachtet immer nur Mensch vs. Tier. (Das wäre in etwa so, als würde man den dritten Harry Potter Band mit allen Büchern vergleichen, die es gibt.)
Der Mensch hat halt seine ihm angeborenen Sinne. Davon sind einige sehr gut ausgeprägt, wie das Sehen und das Hören, andere sehr schwach, wie der Geruchs- und Geschmackssinn.
Das Tierreich hat aber nun die wirklich unterschiedlichsten biologischen Möglichkeiten von Wahrnehmung hervorgebracht. Sicherlich, eine Katze kann sehr gut im Dunkeln gucken durch ihre Tapetum lucidum, ein Hund kann sehr gut hören, etc.... Dafür kann er aber keine Farben sehen, eine Fliege kann zwar so schnell gucken, dass der Fernseher nur Einzelbilder ausstrahlt, hat aber wohl weder Geschmacks- noch Hörsinn.
Man kann nicht allgemein sagen, dass Tiere sensibler sind und feinere Sinne haben. Es gibt auch Tierarten, die verfügen über kaum Sinne und werden von uns meistens nur bemitleidet, weil sie im Grunde nichts besonderes an sich haben (stark subjektiv, vorsichtig Winken Nicht in die Waagschale legen ^^)

Zu den Ameisen und so...
Moos wächst auch immer südlich an den Bäumen, weil da die Sonne am meisten hinscheint. Deshalb kann man im Wald meistens auch die Himmelsrichtungen erkennen ^^

Das zum Off-Topic Winken
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 23.05.2010, 00:40    Titel: Antworten mit Zitat

Arianith hat Folgendes geschrieben:
Möglicherweise ist dieser Sinn, sich am Magnetfeld zu orientieren, vond er Evolution einfach ausgeschaltet wurden, bzw erheblich geschwächt, weil er nicht benötigt wird. Wer weiß, ob die Menschen vor zigtausend Jahren nicht so einen Sinn hatten, immerhin wanderten die Leute auch unglaubliche Strecken.



Arianith,

Ich glaube nicht das die Evolution diesen Sinn Ausgeschaltet hat Arianith, ich denke eher das die Neuzeit daran schuld ist, und auch alle Erfindungen die das Leben für den Menschen leichter gemacht, und dadurch, denke ich mal :!: , hat der Mensch von heute vergessen das er immer noch diesen Sinn hat.


Gruss Engel der Träume Smilie
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 23.05.2010, 10:35    Titel: Antworten mit Zitat

Wenn wir hier von Evolution sprechen, wäre das seeeehr unwahrscheinlich, da sich dann eine Mutation über so viele Menschen binnen so kurzer Zeit entwickeln müsste. Zudem aus einem Grund, der als solcher sehr unwahrscheinlich in Frage kommt. Der Mensch verliert keine Sinne, weil es technologisch weiter geht.
Der Grund für einen bereits sehr viel früheren Verlust des Magnetsinnes beim Menschen könnte sein, dass er schon sehr früh seßhaft oder teilweise seßhaft wurde. Dadurch wurde der Sinn mit der Zeit echt unnötig. Und da die Evolution auch Dinge ausschalten kann, die nicht mehr gebraucht werden, weil sie ja auch Energie der Körpers kosten, könnte dadurch der Magnetsinn in seiner aktiven Form schon sehr früh ausgeschaltet worden sein.
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 23.05.2010, 18:32    Titel: Antworten mit Zitat

Dafür gibt's ja Wikipedia. Sehr glücklich Der Zeitpunkt, der als Sesshaftwerdung und Wandlung des Menschen vom Jäger zum Ackerbauern gilt, wird allgemein als Neolithische Revolution bezeichnet, und liegt im Nahen Osten um die 10.000 und in unseren Breiten etwa 6000 - 3000 Jahre zurück. Das ist kein Zeitraum, der einen Sinn wirklich biologisch ausschaltet, zumal ja wirklich auch heute noch sehr viele Menschen nomadisch leben (und sich nicht ständig verlaufen). Ich würde auch sagen, dass die Fähigkeit zur energetischen Orientierung (sofern vorhanden), einfach durch latente Nichtbenutzung in der Zivilisation "eingeschlafen" ist, aber sich durch entsprechendes Training wieder herausbilden ließe. Nur weil es keinen physisch nachweisbaren Muskel oder Eisenpartikel in der Nase dafür gibt, heißt das ja nicht, dass sie konsequenterweise nicht vorhanden sein muss. Nur meine Meinung. Winken

lg

Éo
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Engel der Träume
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 00:23    Titel: Antworten mit Zitat

Eori,

Da sind wir beide ja einer Meinung, vorallem ist das ja auch nur eine sache des Trainings, diesen Sinn wieder voll Auszubilden, und nach meiner Meinung ist der Mensch und sein Geist zu noch viel mehr faihig, zu mal was unseren Geist angeht, einige Menschen in der Gesellschaft mögen darüber lachen, oder Spotten aber ich bin der festen Überzeugung das es so ist wenn der Mensch das nur will.




Gruss Engel der Träume Smilie
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Kevin
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 21:31    Titel: Antworten mit Zitat

Diese Zeitspanne ist gar nicht mal so wenig. Die Mutation, die es ermöglichte, dass der Europäer heute auch über sein Kindheitsalter hinaus Milch/Laktose verdauen kann, ist auch erst rund 6000 Jahre her.

Zudem müsste man auch klären, inwieweit denn ein Magnetsinn selbst bei nomadischen Menschen von Nutzen wäre?
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 24.05.2010, 23:57    Titel: Antworten mit Zitat

Kevin hat Folgendes geschrieben:
Wenn wir hier von Evolution sprechen, wäre das seeeehr unwahrscheinlich, da sich dann eine Mutation über so viele Menschen binnen so kurzer Zeit entwickeln müsste. Zudem aus einem Grund, der als solcher sehr unwahrscheinlich in Frage kommt. Der Mensch verliert keine Sinne, weil es technologisch weiter geht.


Kevin hat Folgendes geschrieben:
Diese Zeitspanne ist gar nicht mal so wenig. Die Mutation, die es ermöglichte, dass der Europäer heute auch über sein Kindheitsalter hinaus Milch/Laktose verdauen kann, ist auch erst rund 6000 Jahre her.


Weißt du, manchmal ist es nicht einfach, dem Gang deiner Argumentation zu folgen, lieber Kevin. Winken

Abgesehen von dem Fall, dass eine spontane Genmutation bei einer ganzen Bevölkerungsgruppe innerhalb kurzer Zeit den magnetisch-energetischen Orientierungssinn ausgeschaltet hat, denke ich, dass 6000 Jahre eine zu kurze Zeit sind, um einen Sinn durch natürliche Selektion komplett aus unserem Genpool zu entfernen. Ich denke, mit dem Orientierungssinn verhält es sich so ähnlich wie mit anderen evolutionären Überbleibseln wie Darwin-Ohrhöcker oder etwas spitzere Eckzähne: Wir brauchen sie schon lange nicht mehr, aber auch nach hunderttausenden von Jahren der fortwährenden Weiterentwicklung sind sie immer noch in Ansätzen da.
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