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Schamanische Traditionen in Indonesien?
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 12:45    Titel: Schamanische Traditionen in Indonesien? Antworten mit Zitat

Kennt sich jemand etwas aus in Bezug auf Schamanische Traditionen und Praktiken in Indonesien?

Ich habe mich damit noch nie beschäftigt bin aber auf eine Hühnerrasse aufmerksam geworden welche von dort kommt und selbst dort sehr selten ist.

Was ich dazu gelesen habe das diese Cemani Hühner von den dortigen Schamanen als Opfertiere verwendet werden. Da ihnen "mystische Energien" zugesprochen werden auf Grund ihrer ungewöhnlichen Farbe. Sie haben neben schwarzem Federkleid und schwarzer Haut, wohl auch fast schwarzes Fleich und Knochen. Was bei herkömmlichen Hühnern ja eher sehr hell ist.
Auch der Geschmack soll eher in Richtung Fasan gehen.

Kommt das häufiger vor das man für schamanische Rituale gleich besondere Rassen bevorzugt, oder ist das hier eine Ausnahme Erscheinung?

Das sind diese Hühner:
http://feathersite.com/Poultry/CGA/Cemani/BRKCemani.html
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 13:42    Titel: Antworten mit Zitat

Ich beschäftige mich ja kaum mit Schamanismus, aber dass die wirklich seltene Tiere, oder überhaupt Tiere ofpern, find ich schlimm... Ist das etwa die Regel?
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 15:04    Titel: Antworten mit Zitat

Tieropfer sind in animistischen Traditionen ja nicht absolut ungewöhnliches, nur das man dafür sozusagen spezielles züchtet war mir neu, aber ich bin halt auch nicht so der Schamanismus Experte. Daher habe ich ja die Frage gestellt in der Hoffnung es gibt hier vielleicht jemanden mit mehr Ahnung.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 15:17    Titel: Antworten mit Zitat

Dann warten wir mal ab, das würde mich nämlich auch interessieren. Die armen Hühnchen Traurig
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Murchadh
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 22:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich würde das jetzt mal ganz neutral sehen, solange man nicht selbst vegetarisch lebt, hat man ja auch Hunderte von Tieren auf dem Gewissen. Ob die jetzt den Göttern oder dem Brathänhnchenstand geopfert wurden, ist dann eher nebensächlich (ich esse auch Fleisch, daher erlaube ich mir jetzt mal diesen Kommentar). Ist bisschen off topic Verlegen
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

Um die Frage Tiere essen oder nicht ging es mir ja auch nicht. Ich habe dachte ich ja klar gesagt das mich interessieren würde wie genauer da die Hintergründe zu dieser Praktik sind.

Sozusagen aus wissenschaftlich neutralem Standpunkt. eine Vegan etc. Diskussion interessiert mich ehrlich gesagt nicht die Bohne und ich hoffe meine Frage wird nicht in einer solchen unter gehen.
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Murchadh
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 22:19    Titel: Antworten mit Zitat

War nicht so gemeint... Winken
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 22:35    Titel: Antworten mit Zitat

Habe ich auch nicht so verstanden. Ich wollte nur mal anmerken bevor das so ausartet. Solche Diskussionen habe ich schon zu oft im Internet miterlebt, ist anstrengend und in der Regel ergebnislos.
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 22:58    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kenne mich im asiatischen Bereich nicht aus, aber ich würde mal folgende Theorie aufstellen: Tiere und Pflanzen, die (optisch) besonders aus der Masse hervorstechen, waren immer prädestiniert für magischen Gebrauch. Siehe Fliegenpilz. Auch wenn es Tiere oder Pflanzen mit ebensolchen Energien gibt, wird der kluge Schamane immer das Besondere wählen, schon weil es besonders Stimmung verbreitet.
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 04.01.2011, 23:34    Titel: Antworten mit Zitat

Wobei ich ja behaupten würde beim Fliegenpilz ist nicht alleine das auffällige Äußer ausschlaggebend, oder? Der hat ja auch eine intensive "Wirksamkeit".
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Selbstverständlich. Aber wie gesagt - diese Wirkung haben auch andere psychoaktive Pflanzen, die weniger auffällig erscheinen. Die aber eben rein optisch nicht das besondere Etwas für Rituale haben.
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Arianith
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 16:37    Titel: Antworten mit Zitat

OT: Wurden Fliegenpilze nicht sogar in den Flugsalben benutzt?

Also ist es im Schamanismus wichtig, "Besonderes" in die Rituale zu verwickeln? Kann man das nicht theoretisch als "rückständig" bezeichnen? Wir wissen ja, dass Magie aus uns kommt und nicht daher, wie teuer die grüne Kerze war...
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2Wölfe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 19:02    Titel: Antworten mit Zitat

Nein, es ist natürlich nicht wichtig - und ich bin auch keine Schamanismusexpertin. Ich glaube nur, daß man, wenn man der Schamane eines unter einer Dürre leidenden Dorfes ist (Achtung - aus dem Daumen gesogenes Beispiel) und unter dem Druck steht, da was bewegen zu wollen, automatisch das auch für die Dorfbewohner Beeindruckendste wählt. Also setzt man sich nicht hin und meditiert, sondern steht auf und tanzt. Man nimmt kein Küchenkraut, das jeder kennt, sondern etwas krasseres. Man aktiviert die Vorstellungskräfte der Leute, damit die Energie mal der geballten Aufmerksamkeit eines ganzen Stammes folgen kann. -> Denn wir wissen ja, daß Magie aus uns kommt... Winken Ob das bewußt oder unbewußt gemacht wird, ist ja für das Ergebnis irrelevant. Außer für die aussterbenden Hühner natürlich.
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 19:58    Titel: Antworten mit Zitat

Super. Das ist ein Gedankengang den ich nachvollziehen kann und der mir einleuchtet. Winken
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Éori
Gast





BeitragVerfasst am: 05.01.2011, 22:53    Titel: Antworten mit Zitat

Im Fall von Wildtieren weiß ich, dass in animistisch-schamanischen Kulturen ungewöhnlich gefärbte Tiere als Geistboten oder zumindest als heilig angesehen werden, etwa der Kermodebär in Nordamerika. Wenn das auf Haustierrassen übertragen wird, denen man das Ungewöhnliche ja anzüchten kann, halte ich persönlich das für einen kulturellen Entwicklungsvorgang, nicht ein besonderes Merkmal des Schamanismus. Wenn man früher erst mit Müh und Not einen Teil der Jagdbeute geopfert hat und nun als Haustierhalter im Prinzip Tonnen von Fleisch opfern könnte, muss es von diesen Haustieren wieder etwas Besonderes, Seltenes sein, damit das Opfer noch ein Opfer ist. Winken
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